50 Jahre Hochschulausbildung in Zwickau

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Zwickau. 

Zwickau. Der 1. September ist für die Zwickauer Hochschule (WHZ) ein bedeutungsvolles Datum. Am 1. September 1969 wurde die Ingenieurhochschule Zwickau als Nachfolgeinstitution der Ingenieurschule für Maschinenbau und Elektrotechnik gegründet. Damit wurde Zwickau zur Hochschulstadt.

Silke Dinger, Sprecherin der WHZ, erklärte: "1965 waren die beiden Vorgänger dieser Ingenieurschule, die Ingenieurschule für Kraftfahrzeugtechnik und die Bergingenieurschule, zur Ingenieurschule für Maschinenbau und Elektrotechnik vereint worden - zur damals größten Ingenieurschule der DDR." In Zwickau starteten am 1. September 1969 vier Sektionen - vergleichbar mit den heutigen Fakultäten - als Hochschule. Das waren die "Technologie der metallverarbeitenden Industrie" die "Kraftfahrzeugtechnik", die "Elektroautomatisierungstechnik" und die "Sozialistische Betriebswirtschaft.

Der Festakt zur Gründung der Ingenieurhochschule Zwickau und die Investitur des Rektors Professor. Dr.-Ing. Hubert Günther fand am 8. September 1969 im Zwickauer Gewandhaus statt. Silke Dinger informierte weiter: "Der erste Forschungsstudent der IHZ hat an der Sektion TmvI im September 1974 seine Tätigkeit aufgenommen. Damit begann auch die kontinuierliche Förderung wissenschaftlicher Nachwuchskräfte.

WHZ besteht nun seit 27 Jahren

Mit einer Sondergenehmigung des Ministers für Hoch- und Fachschulwesen wurde am 24. Juni 1975 an der IHZ das erste Promotionsverfahren zum Dr.-Ing. durchgeführt. Der erste Forschungsstudent der IHZ verteidigte erfolgreich seine Dissertation im Jahr 1978." Im Mai 1989 wurde die erfolgreiche IHZ zur Technischen Hochschule Zwickau, den Status behielt sie bis 1992. Am 30. September 1992 wurde die Technische Hochschule geschlossen - aber bereits im Juni des Jahres war die Hochschule für Technik und Wirtschaft Zwickau gegründet worden, die als Westsächsische Hochschule Zwickau nun schon auf mehr als erfolgreiche 27 Jahre blicken kann.