Bedingungen für Schulsport werden verbessert

bildung Wilkau-Haßlau kauft Sporthalle - Landkreis baut eine neue

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Christoph Scheurer überreichte Bürgermeister Stefan Feustel den symbolischen Schlüssel für die Sporthalle. Foto: Nicole Schwalbe

Wilkau-Haßlau. "Geänderte Schülerströme erforderten nun Maßnahmen", so Landrat Christoph Scheurer im Hinblick auf den Verkauf der Vier-Feld-Sporthalle im Beruflichen Schulzentrum für Wirtschaft, Ernährung und Sozialwesen (BSZ) in der Mozartstraße.

"Durch den Kauf der Halle können wir als Stadt zukünftig den Schul- und Vereinssport absichern", so Bürgermeister Stefan Feustel. Die Stadt hat die Vier-Feld-Halle im BSZ vom Landkreis abgekauft, um damit die Sanierungskosten für die Sporthalle der Comenius-Grundschule zu sparen, die auf 1,8 Millionen Euro geschätzt wurden. Diese Halle wird abgerissen.

Neue Halle ab 2020

Künftig wird die Vier-Feld-Halle von den Grundschülern, Oberschülern und Berufsschülern sowie nachmittags von Vereinen genutzt werden können, während die Gymnasiasten ab 2020 ihre eigene Halle bekommen. Im Sportstättenentwicklungsplan der Stadt wurde 2010 festgestellt, dass in der Stadt eine Zwei-Feld-Halle fehlt, um den Sportbetrieb der Schulen und Vereine abzudecken.

Die Ein-Feld-Halle des Gymnasium "Am Sandberg", Baujahr 1978, befindet sich ebenfalls in einem bedenklichen Zustand. Sie soll deshalb durch den Neubau einer Zwei-Feld-Halle ersetzt werden. Kosten: drei Millionen Euro. Finanziell deckt der Landkreis den Neubau aus dem Verkauf der Halle im BSZ ab.

Katastrophale Zukunft ohne neue Halle

Ohne den Neubau hätten die Gymnasiasten weiterhin in der Turnhalle an der Mozartstraße Schulsport gehabt, wodurch Oberschule, Grundschule und BSZ verdrängt worden wären. Denn die Schülerzahlen am Gymnasium sind mittlerweile so angestiegen, dass der Platz knapp ist. Zur Übergabe der Vier-Feld-Halle gab es einen humoristischen Wettkampf mit vier Mannschaften. Das Team vom Gymnasium "Am Sandberg" siegte.