Deutschland ist Erfinderland

Gründung Gute Ideen mit der passenden Startfinanzierung in die Tat umsetzen

Erfindungen aus Deutschland haben die Welt, wie wir sie heute kennen, maßgeblich geprägt: Buchdruck und Computer, Automobil und Düsentriebwerk, Zahnpasta und Pille, Chipkarte und MP3-Format stammen aus dem "Erfinderland". Und auch heute liegt Deutschland bei der Zahl der Patentanmeldungen in Europa mit Abstand vorn. Ideen, die sich für den Aufbau neuer Geschäftsfelder eignen, stammen nur zum Teil aus großen und finanzstarken Unternehmen - auch viele Existenzgründer setzen heute noch auf die Kraft ihres Erfindergeists.

Im Unterschied zu den eingesessenen Unternehmen steht Gründern aber meist kein Entwicklungs- und Marketingbudget für den Aufbau ihres Geschäfts zur Verfügung. Sie sind daher auf Finanzierungshilfe von außen angewiesen. Je nach Art und Größe der Unternehmung bieten sich hier verschiedene Finanzierungsangebote der KfW Bankengruppe an, Tipps dazu finden Interessierte auch auf ratgeberzentrale.de. Bis zu 100.000 Euro lassen sich beispielsweise über den ERP-Gründerkredit "StartGeld" finanzieren. Dabei übernimmt die KfW eine 80-prozentige Haftungsfreistellung gegenüber der Hausbank, was die Kreditbewilligung deutlich einfacher macht. Das "StartGeld" steht nicht nur Vollzeit-Existenzgründern offen, sondern auch Arbeitnehmern, die zunächst nebenberuflich ein neues Geschäft starten wollen.

Unternehmungen, die größere Summen beispielsweise für Anlagen, Unternehmenskäufe oder den Zukauf von Patenten investieren möchten, können mit dem ERP-Gründerkredit "Universell" bis zu zehn Millionen Euro finanzieren. Und über das "ERP-Kapital für Gründung" lässt sich das Eigenkapital um bis zu 500.000 Euro aufstocken, was den Zugang zu weiterer Liquidität vereinfacht. Unter www.kfw.de/gruenden gibt es mehr Informationen zu den Förderangeboten für Existenzgründer und junge Unternehmen sowie einen praktischen Produktfinder, der mit wenigen Mausklicks den Weg zum richtigen Förderprodukt weist. djd/pt