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Drei neue Schmuckstücke für Limbacher Esche-Museum

Menschen Limbacher Jens Birkner hat ein Faible für Feuerwehrgeschichte

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Das Esche-Museum ist seit Kurzem um drei Exponate aus der Feuerwehrgeschichte reicher. Jens Birkner, der seit 38 Jahren Mitglied in der Ortswehr Limbach ist, hat sie dem Museum übergeben. Die Modelle - zwei Mannschaftshelme und ein Offiziershelm - stammen laut Museumsleiterin Barbara Wiegand-Stempel aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Sie sollen inventarisiert und in die Sammlung aufgenommen werden.

"Die Feuerwehrgeschichte ist mein Leben"

So Jens Birkner, der sich schon als Kind für die Männer in Blauröcken fasziniert hat. Sein Wunsch war es immer, Berufsfeuerwehrmann zu werden. "Zu DDR-Zeiten war dafür aber Voraussetzung, Mitglied in der Partei zu werden und das wollte ich auf keinen Fall", erzählt der 54-Jährige. Also hat er sich Zeit seines Lebens als Kamerad engagiert und 2007 den Historischen Feuerwehrverein Limbach gemeinsam mit seinem Bruder Harry Birkner gegründet. Um die 130 Exponate - vom geschichtsträchtigen Feuerwehrhelm, über Uniformen, alte Löschtechnik, Äxte und Dolche, Zinnfiguren bis hin zu Orden und Auszeichnungen aus verschiedenen Epochen - wurden von Jens Birkner zuletzt zum 150-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr bei einer Sonderausstellung im Esche Museum im Jahr 2014 aufgestellt.

Die drei neuen Helme, die jetzt das Esche-Museum besitzt, hat Birkner nach eigenen Angaben vom früheren Branddirektor Siegfried Larisch bekommen. "Nach der Wende hat er das Brandschutzzentrum auf der Helenenstraße geräumt und mir die Helme verkauft", so Birkner.