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Drei Schwestern feiern ihre Premiere im Malsaal

Event Zwei Welten treffen aufeinander

Das Schauspiel "Drei Schwestern" von Anton Tschechow feiert am 16. November um 19.30 Uhr Premiere im Malsaal. Inszeniert hat die 1901 uraufgeführte Geschichte Generalintendant Roland May.

In Plauen hatte Mays Inszenierung bereits im April eine begeistert aufgenommene Premiere. "Indem die Protagonisten die Vergangenheit verklären, und während sie auf die Zukunft warten, vergessen sie dabei zu leben", erklärte May. Auch wenn es vom Autor als Drama in vier Akten proklamiert wurde, gebe es seiner Inszenierung, so wie Tschechow es sich seiner Zeit gewünscht hatte, jede Menge zu lachen, so May, für den die Geschichte der "Drei Schwestern" absolut heutig ist. Erzählt wird die Geschichte der drei Schwestern Olga, Mascha und Irina, die seit Jahren in einer kleinen Provinzstadt leben.

Jede von ihnen ist auf ihre Weise unzufrieden mit ihrer Lebenssituation. Gemeinsam versinken sie in der nostalgischen Erinnerung an ihr früheres Leben in Moskau. Ihr Bruder Andrej heiratet derweil Natascha, ein Mädchen aus der Stadt. Die neue Schwägerin hat jedoch im Gegensatz zu Olga, Mascha und Irina keine Probleme, sich ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen einzurichten. Stück für Stück vertreibt sie die drei Schwestern aus deren Refugium.

Die nächsten Vorstellungen sind am 25. November um 15 Uhr und am 30. November um 19.30 Uhr.



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