Ebersbrunner Ausstellung zeigt hölzerne Vielfalt

Jubiläum Rund 300 Exponate gibt es zu bestaunen

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Die Ausstellung der Ebersbrunner Schnitzer zeigt eine Vielfalt von Arbeiten, die unter ihren geschickten Händen entstanden sind. Foto: Wohland

Lichtentanne. Genau wie Zwickau, feiert auch Ebersbrunn in diesem Jahr seine urkundliche Ersterwähnung vor 900 Jahren.

Dieses Ortsjubiläum nehmen die Ebersbrunn Schnitzer zum Anlass, um der Öffentlichkeit in der Lichtentanner St. Barbarakirche eine Auswahl ihre Arbeiten zu präsentieren. Schon das Motto der Ausstellung dürfte neugierig machen. Dietmar Hemmerling erklärt, was sich hinter der Überschrift "Ebersbrunner Schnitzer auf Abwegen" verbirgt.

Beitrag zum kulturellen Leben

"Das Ganze hat für uns eigentlich eine dreifache Bedeutung. Als Ebersbrunner stellen wir nicht bei uns im Ort, sondern in Lichtentanne aus. Auch, um einen Beitrag zum kulturellen Leben in unserer Großgemeinde zu leisten. Zudem haben wir dafür nicht wie sonst oftmals üblich eine Schule oder eine ähnliche Räumlichkeit ausgewählt. Unsere Schau findet in einer früheren Kirche statt. Und es war unser Anliegen, einmal eine etwas andere Präsentationsform zu bieten", sagt der 67-Jährige.

Murmelbahn aus Baumresten

Rund 300 Exponate stehen auf improvisierten Tischen aus Lindenholzpfosten, hängen an den Wänden oder von der Decke herab. Neben Figuren, Weihnachtspyramiden oder Leuchtern zeigen die Ebersbrunner Schnitzer auch die inzwischen von ihnen neu angefertigten Hinweisschilder auf Sehenswürdigkeiten und Anlaufpunkte im Ort. Sogar an kleine Ausstellungsbesucher haben die Schnitzer gedacht.

Den Steppkes steht eine Murmelbahn zur Verfügung, hergestellt aus den Überresten eines Baumes, der erst kürzlich der Wucht eines Sturmes zum Opfer gefallen war. Die Schnitzausstellung in der St. Barbarakirche kann noch bis 25. Februar täglich besichtigt werden. Geöffnet ist montags bis freitags von 14 bis 19 Uhr sowie an den Wochenenden von 10 bis 19 Uhr.