Ehrenamtler wollen Vielauer Tierheim retten

Vertrag Tierschützer schmieden konkrete Pläne für den Notfall

Vielau. 

Vielau. Nachdem das Tierheim im Vielauer Wald bei der Ausschreibung um den Fundtiervertrag mit der Stadt Zwickau den Kürzeren gezogen hat, machen sich Tierschützer aus Zwickau und dem Umland Sorgen, aber auch ernsthafte Gedanken über die Zukunft der Einrichtung. Darüber, wie die aussehen könnte und welche Maßnahmen aus ihrer Sicht hierfür erforderlich sind, will eine Gruppe ehrenamtlich engagierter Tierfreunde am 27. März ab 18 Uhr in der Wilkau-Haßlauer Muldental-Halle informieren. "Bricht so ein großer Vertrag wie der mit der Stadt Zwickau weg, entsteht in der laufenden Kalkulation natürlich ein erhebliches Finanzloch. Wir sind uns aber sicher, dass man das mit geeigneten Maßnahmen stopfen kann. Finanziell kleinere Brötchen backen und viel ehrenamtliches Engagement sind aus unserer Sicht erste, aber wichtige Schritte. Außerdem hat das Tierheim ja auch noch andere Vertragspartner", sagte Silke Langer.

Ehrenamtler greifen unter die Arme

Selbst wenn die Seniorin derzeit kein Mitglied des Vereines ist, der das Vielauer Tierheim betreibt, will sie sich für den Erhalt der Einrichtung stark machen. "Es gibt viele Frauen und Männer, die in den Startlöchern stehen, um ehrenamtlich im Tierheim tätig zu sein, um so seinen Fortbestand zu sichern. Allein schon auf diese Weise könnten anfallende Lohnkosten deutlich reduziert werden. Selbstverständlich sehen auch wir die Notwendigkeit einer professionellen und hauptamtlichen Leitung des Tierheimes als unabdingbar an", stellte sie klar.

Gleichzeitig machte sie deutlich, dass die hiesigen Tierschützer kein Problem damit haben, mit dem Tierheim in Röhrsdorf, in das die Zwickauer Fundtiere künftig gebracht werden, eine konstruktive Zusammenarbeit im Interesse der Tiere zu pflegen.