Ein Klavier wartet auf seine Musiker

Kultur Beitrag vom Ideenwettbewerb zur Stadtbildaufwertung umgesetzt

ein-klavier-wartet-auf-seine-musiker
Einer der ersten am Klavier war Thomas Unger, Pianist und Musikpädagoge am Schumann-Konservatorium.Foto: msz/Alfredo Randazzo

Zwickau. Seit Dienstag lädt ein Klavier in der Innenstadt sechs Wochen lang zum Spielen ein. Damit konnte ein Vorschlag aus dem Ideenwettbewerb zur Stadtbildaufwertung aus dem Vorjahr realisiert werden.

Vom Klavierschüler über den engagierten Hobbypianisten bis hin zur pensionierten Klavierlehrerin können nun Musikbegeisterte an der Ecke Innere Plauensche/Magazinstraße in die Tasten greifen, um damit zur Attraktivität des Stadtzentrums beizutragen.

Musische Tradition im alltäglichen Stadtbild

Einer der ersten, der diese Gelegenheit nutzte, war Thomas Unger, Pianist und Musikpädagoge am Robert-Schumann-Konservatorium Zwickau. Geboren wurde die Idee durch einen von der Jury prämierten Vorschlag von Hendrick Schädlich.

Dieser begründete seine Idee damit, dass es einer Stadt mit so viel musischer Tradition gut zu Gesicht stände, wenn sich dies auch im täglichen Stadtbild widerspiegeln würde. Spielbar ist das Instrument bei schönem Wetter und während der Öffnungszeiten der Arcaden.