Eispiraten bereiten sich auf den Abstiegskampf vor

Eishockey Crimmitschau trifft am Wochenende zweimal auf Bietigheim-Bissingen

Crimmitschau. 

Crimmitschau. Die Vorbereitung auf die nächsten Aufgaben gestaltet sich für Daniel Naud vergleichsweise einfach. Der Trainer des Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau muss seine Profis nur auf einen Gegner vorbereiten. Sie treffen zweimal auf die Steelers Bietigheim-Bissingen. Das erste Duell findet am Freitag (ab 20 Uhr) im Kunsteisstadion im Sahnpark statt. Das Rückspiel folgt am Sonntag (ab 17 Uhr) auswärts im Ellental.

Die Steelers, die in der Vergangenheit stets das Niveau in der DEL 2 bestimmten, können bisher nicht an die Leistungen aus den letzten Spielzeiten anknüpfen. Sie rangieren aktuell mit 68 Punkten auf dem achten Platz. In den beiden Duellen zwischen Crimmitschau und Bietigheim-Bissingen waren jeweils die Heimteams erfolgreich: Die Eispiraten gewannen im Oktober mit 2:1 nach Verlängerung, die Steelers im Dezember mit 4:0.

Heimvorteil soll gesichert werden

Für die Eispiraten Crimmitschau, die aktuell die "rote Laterne" des Schlusslichtes in der Kabine hängen haben, geht es in den nächsten Wochen um eine optimale Vorbereitung auf den Abstiegskampf und (zusätzlich) um die Sicherung des Heimvorteils für die entscheidende Phase der Saison. Dafür müssen die Westsachsen endlich ihr Powerplayspiel verbessern. Sie konnten am Wochenende beim Sieg gegen Freiburg und der Niederlage in Bad Tölz erneut nur einen Treffer in Überzahl erzielen. "Wir erarbeiten uns in Überzahl wieder mehr Schusschancen. Allerdings fehlt uns hier immer noch das Selbstvertrauen", sagte Daniel Naud zu dieser "Baustelle".

Im personellen Bereich können die Crimmitschauer aktuell nicht aus dem Vollen schöpfen. Verteidiger Carl Hudson fällt mit einem Mittelfußbruch aus. Stürmer Lukas Vantuch laboriert an einer Knöchelprellung. Interessant wird, wer in den Duellen gegen die Steelers zwischen den Pfosten steht. Förderlizenz-Torhüter Patrik Cerveny rührte bei seinem Debüt kräftig die Werbetrommel in eigener Sache und dürfte aktuell im Konkurrenzkampf mit Michael Bitzer und Mark Arnsperger die Nase vorn haben.hof