Eispiraten Crimmitschau im Dauereinsatz

Eishockey Öffentliches Training findet am Freitag statt

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Eispiraten-Stürmer Patrick Pohl bekam bei der Mannschaftsvorstellung zum Crimmitschauer Marktfest akustisch den größten Applaus. Foto: Thomas Michel

Crimmitschau. Die Anhänger des Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau können die neu formierte Mannschaft an den nächsten Tagen zweimal in Aktion erleben. Am Freitag beginnt um 20 Uhr das erste öffentliche Training im Kunsteisstadion im Sahnpark. Dann wird auf dem Eis auch ein 30-minütiges Duell zwischen den Profis und einer Fan-Auswahl ausgetragen. Einen Tag später - am Samstag - schnüren sich die Puckjäger dann die Fußballschuhe.

Benefizspiel gegen SG Traktor Neukirchen

Auf dem Sportplatz in Neukirchen wird ab 15 Uhr ein Benefizspiel gegen den Kreisoberligisten SG Traktor Neukirchen ausgetragen. Der Erlös geht an die Aktion "Kinder für Kinder". Nach der Partie soll es eine Trikotversteigerung und eine Autogrammstunde geben. Die Schützlinge von Trainer Kim Collins waren bereits an den letzten Tagen im Dauereinsatz. Am Samstag haben die Fans die Mannschaft mit viel Applaus auf der Marktfest-Bühne begrüßt.

Abenteuertour durch den Werdauer Wald

Eispiraten-Mitarbeiter Max Zerrenner übernahm erstmals vor einem großen Publikum die Rolle des Moderators. "Er hat das richtig gut gemacht", freute sich Eispiraten-Geschäftsführer Jörg Buschmann nach der 20-minütigen Präsentation. Zudem stand am Freitag eine Vorstellung bei den Sponsoren im Atrium-Hotel und am Sonntag der Besuch beim Frühschoppen im Freiberger Brauhaus auf dem Programm. Am Montag absolvierten die Profis eine Abenteuertour durch den Werdauer Wald. Damit soll der Zusammenhalt in der Truppe gestärkt werden.

Bei den Aktivitäten, die am Wochenende stattfanden, fehlte Routinier Ivan Ciernik. Der 39-Jährige war bei seiner Familie in der Slowakei. "Dort stand für ihn am Montag ein wichtiger privater Termin an", sagt Jörg Buschmann. Er berichtete, dass die Verantwortlichen über die verspätete Anreise informiert waren. Buschmann: "Wir sind darüber aber nicht glücklich."