Eisschnelllauf: Emelie Vogelsang auf dem Weg zu neuen Erfolgen

Wechsel Eisschnellläuferin trainiert jetzt in Thüringen

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Eine sehr erfolgreiche Saison liegt hinter Emelie Vogelsang. Gestartet war die junge Eisschnellläuferin zunächst noch mit Sorgen: "Ich hatte zunächst mentale Probleme, die ich mit Hilfe einer Sportpsychologin überwinden konnte", berichtet die Pleißaerin. "Nachdem ich jedoch meine Einstellung zu den Wettkämpfen geändert hatte, lief es so gut wie lange nicht."

Mit dieser positiven Grundhaltung gewann sie zunächst den Junioren-Cup, danach die Deutsche Meisterschaft. Saisonhöhepunkt war dann bereits zum fünften Mal der Start in Heerenveen beim "Vikingrace". Mit dem zweiten Gesamtplatz erreichte sie nicht nur ihre bislang beste Platzierung bei dem renommierten Ausscheid in Holland, sie lief zudem persönliche Bestzeiten.

Die 16-Jährige freut sich über deutlich stärkere Trainingspartner

Von dieser Erfolgsgeschichte hat Sachsen aber zunächst nichts mehr: Weil sie bei ihrem bisherigen Verein in Chemnitz perspektivisch keinen Trainer mehr hat, wechselte Emelie recht kurzfristig nach Erfurt, wo sie nun auch die Sportschule besucht. "Dort habe ich auch deutlich stärkere Trainingspartner", freut sie sich. Insgesamt haben sich die Trainingsbedingungen für die 16-jährige verbessert, und so startet sie ab 1. Juli offiziell für Thüringen.

Ihre Familie unterstützt sie weiter nach Kräften, sodass Emelie viele Wochenenden zu Hause verbringen kann. Sie hofft auf einen Wettkampfstart Ende Oktober, denn ihr nächstes großes Ziel ist besonders der Weltcup in Japan. "Das gibt mir noch einen extra Anreiz, wieder alles zu geben", gesteht sie.