Erbeerliebhaber aufgepasst: Felder für Selbstpflücker wieder geöffnet

Erdbeeren Trockenheit macht Früchten zu schaffen

Hohenstein-Ernstthal/Limbach-Oberfrohna. 

Hohenstein-Ernstthal/Limbach-Oberfrohna. Am alten Sachsenring bei Hohenstein-Ernstthal sind derzeit wieder viele fleißige Menschen zu beobachten. Sie sind auf dem Erdbeerfeld von Erhardt Böttcher unterwegs und füllen ihre Körbe mit den süßen roten Früchten. "Wir bauen insgesamt neun Sorten an. Die Leute haben unterschiedliche Favoriten", sagt Böttcher, der die Pflücksaison vor wenigen Tagen eingeläutet hat.

Weniger Regen bereitet Sorgen

Erdbeeren werden am Feldrand auch verkauft, doch die meisten Leute pflücken lieber selbst. Böttcher ist seit zehn Jahren für die Felder verantwortlich, um die sich zuvor die Baumschule gekümmert hat. Sorgen macht ihm derzeit vor allem das Wetter, denn genau wie im vergangenen Jahr fehlt der Regen. Vor allem tiefere Bodenschichten sind viel trockener als für die Jahreszeit üblich. Regen würde den Erdbeeren auch jetzt noch nützen. "Wenn es gut läuft, können wir bis zu sechs Wochen lang ernten", sagt Erhardt Böttcher.

Pflücken von Früh bis Spät

In Limbach-Oberfrohna beginnt die Saison auf dem Erdbeerfeld von Familie Stiegler am Friesenweg ebenfalls. Seit Dienstag kann wieder gepflückt werden, bereits ab 7.30 Uhr morgens bis gegen 18 Uhr am Abend. Die Pflanzen können sogar bewässert werden, was aufgrund der wachsenden Probleme mit der Trockenheit nötig ist.