Fackelumzug und Feuerwerk in Zwickau

Tradition Hunderte Gäste erzeugen Lichtermeer in Mariental

Zwickau. 

Zwickau. Traditionsgemäß war der Stadtteil Marienthal am ersten Samstag im November in strahlendes Fackellicht gehüllt. Das Knistern der Flammen schaffte eine besondere Atmosphäre, die Bewohner und Gäste gleichermaßen in ihren Bann zog. Von 16 Uhr bis 20 verliehen sich die Geschäfte mit besonderen Aktionen ihr eigenes Flair. Kleine kulturelle Einlagen machten dabei auf geschäftliche Besonderheiten aufmerksam oder brachten einfach nur Spaß und Freude in den Novemberabend. Der Schein der Fackeln zeigte den interessierten Besuchern die teilnehmenden Geschäfte an. Weitere Leuchtkörper, wie Kerzen oder Laternen, verstärkten das besondere Fluidum dieses Abends.

Ein stimmungsvoller Fackelumzug führte nach Schließung der Geschäfte von der Goethestraße durch Marienthal bis zum Gelände des Hagebaumarktes. Dort konnten die Besucher über ein tolles Feuerwerk staunen, mehrere Höhenfeuer erwärmten die Besucher und allerlei gastronomische Bewirtung mit stimmungsvoller Musik luden zum Feiern ein. André Schulze war mit seiner ganzen Familie gekommen: "Es ist zwar etwas frisch, aber immer wieder schön. Wenn irgendwie machbar, sind wir dabei,. In diesem Jahr konnten wir sogar schon unsere Enkel mitbringen!" Maximilian Böhm war mit seiner Freundin Anett gekommen: "Wir haben gleich im ersten Geschäft ein Schlückchen Hochprozentigen bekommen, und dann noch einen und noch einen, jetzt sind wir aufgewärmt- halten sicher bis zum Ende durch!"

Während sich die jüngeren Gäste nach dem Feuerwerk auf den Heimweg machten, blieben die älteren Jahrgänge zur Freude der Veranstalter noch etwas länger und genossen Speisen und Getränke und die stimmungsvolle Musik. Gegen Mitternacht verließen die letzten Gäste das Festgelände. Einhellige Meinung: "Im nächsten Jahr sind wir wieder mit dabei!"