Finale im Ferienprojekt "Mini-Zwickau"

Projekt Kinder durften sich zwei Wochen fühlen wie Erwachsene

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Ein Minikraftwerk konnte bis gestern bestaunt und "bespielt" werden. Foto: Stadt Zwickau

Zwickau. Zum Finale dürften in der Spielstadt "Mini-Zwickau" vor allem die Herzen der Jungs höher geschlagen haben, denn es gab zwei neue Betriebe im Außengelände der "Pesta".

Zum einen lockte das August-Horch-Museum mit mobilen Angeboten. Neben zwei kleinen "Tret-Flitzern" hatten die Mitarbeiterinnen des Museums auch einen "Oldtimer-Konfigurator" im Gepäck. Dieser war mit einer Menge Malvorlagen historischer Autos gespeist, welche die Kinder nach Lust und Laune "verschlimmbessern", ausdrucken und später ausmalen konnten.

Wie wird in einem Windkraftwerk Energie erzeugt?

Wenige Meter weiter, unmittelbar neben den Schul-Sportplätzen, konnte ein Minikraftwerk bestaunt und "bespielt" werden. Heike Reinke vom Zwickauer Pressebüro erklärte dazu: "Das Kraftwerk machte den Kindern auf einfache Art und Weise Energie sichtbar. Was sonst unter anderem über Windräder in Kraftwerken gespeichert wird, ahmt hier ein Gebläse nach."

Dieses stellte sozusagen auf einfache Art die gespeicherte Energie dar, die über dicke gelbe Luftschläuche in umliegende kleine Papp-Häuser abgegeben wurde. Zum besseren Verständnis standen den Mädchen und Jungen eine Menge bunter Bälle zur Verfügung, die sie in Schlauchöffnungen direkt am Kraftwerk steckten und im Haus wieder aufsammeln konnten.

Bis nächstes Jahr!

Die ereignisreichen Tage mit dem Projekt "Leben wie die Erwachsenen" gingen wie im Fluge vorbei. Nach der großen Abschlussfete vom Freitag bleiben die Tore wieder für ein Jahr geschlossen. Dennoch schwebt über dem Areal der Hauch vieler Geschichten und Erlebnisse.