Frankenhausener Stadion bekommt Kunstrasenplatz

Baubeginn Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum Herbst diesen Jahres an

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Oberbürgermeister André Raphael, Mike Schnabel und Bert Hoffmann (von links) führten die symbolischen ersten Spatenstiche aus. Foto: Michel  Foto: Michel

Crimmitschau. Das Sportstadion in Frankenhausen verwandelt sich zu einer riesigen Baustelle. Mit dem symbolischen Spatenstich haben Oberbürgermeister André Raphael (parteilos) und Vorstandsmitglied Mike Schnabel im Beisein von zahlreichen Mitgliedern des FC Crimmitschau den Startschuss für den Bau eines neuen Kunstrasenplatzes gegeben.

Rund zehn Jahre mussten die Kicker auf den Moment und die Verbesserung der Trainingsbedingungen warten. Für das Projekt stehen 1,064 Millionen Euro zur Verfügung. 600.000 Euro kommen aus den Fördertöpfen von Bund und Freistaat aus dem Programm "Brücken in die Zukunft." Der kommunale Eigenanteil beträgt 464.000 Euro. "Die Arbeiten sollen bis zum September beziehungsweise Oktober zum Abschluss gebracht werden", kündigt André Raphael an.

Verschiedene Arbeiten werden erledigt

Das Hauptaugenmerk wird zunächst auf die Umgestaltung des Tenneplatzes gelegt. Hier entsteht 90 Meter langer und 65 Meter breiter Kunstrasenplatz. Das Spielfeld richtet sich an den vorhandenen Begrenzungen durch die Erdwälle im Norden, Osten und Süden beziehungsweise das Ballfangnetz im Westen aus.

Durch die Größe des Spielfeldes, welches sich über eine Fläche von 7.500 Quadratmetern erstreckt, macht sich eine funktionierende Flächendrainage erforderlich. In Vorabstimmung mit der Unteren Wasserbehörde wurde einer Einleitung des Oberflächen- und Drainagewassers in die Pleiße zugestimmt.

"In diesem Zusammenhang soll die Bewässerung des Naturrasenplatzes, welche gerade in warmen und anhaltend trockenen Tagen notwendig ist, mit geklärt werden. Dazu soll ein kombiniertes Einleit- und Entnahmebauwerk in der Pleiße errichtet werden, welches der Böschung angepasst wird", sagt Rathaussprecherin Cornelia Ey. Zudem macht sich am Rasenplatz die Versiegelung der Flächen zwischen den Toren und der Umlaufbahn erforderlich.