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Freiwillige Feuerwehr Bräunsdorf feiert ihr 135-jähriges Bestehen

Geburtstag Eine Wehr, die zusammenhält

Bräunsdorf. 

Bräunsdorf. Am 5. April 1886 wurde sie gegründet - 135 Jahre später gab es jetzt eine Festveranstaltung zum Geburtstag der Freiwilligen Feuerwehr Bräunsdorf. Ein Höhepunkt des Abends war die Verleihung der Verdienstmedaille des Kreisfeuerwehrverbandes an Reinhard Dahnert. Er war von 1983 bis 2006 der Ortswehrleiter in Bräunsdorf. Als er sein Amt antrat, war er 27. "Damit war ich der jüngste Wehrleiter im Kreis Karl-Marx-Stadt", erinnert sich Dahnert.

Gemeinsame Erlebnisse der Ortswehr

Seit Februar 2020 ist Christian Peters der Ortswehrleiter in Bräunsdorf. "Meistens ist es bei uns sehr entspannt. Den letzten größeren Einsatz hatten wir im vergangenen Jahr", erzählt der 30-Jährige. Bei einem Dachstuhlbrand eines leeren Hauses in Limbach hatten seine Kameraden die Restlöscharbeiten übernommen. In der Regel zählten kleine Einsätze, wie brennende Mülltonnen oder Ölspurbeseitigungen, zu den Arbeiten, die die Freiwillige Feuerwehr übernimmt. "Krass war das Hochwasser 2013, da waren wir auch im Einsatz", erinnert sich Peters. Seine Ortswehr zählt aktuell 30 Aktive, zwölf Mitglieder in der Jugendfeuerwehr, sechs in der Kinderfeuerwehr und 13 in der Alters- und Ehrenabteilung. Mit dem Nachwuchs hätten die Bräunsdorfer keine Probleme. "Wir haben immer genug Kinder und Jugendliche, die dann irgendwann nachrücken. Da hat auch Corona keinen Abbruch getan", so Peters.

 

Einen Quantensprung hat die Feuerwehr vor genau zwei Jahren mit ihrem neuen Gerätehaus erlebt. Das 1960 errichtete Gebäude wurde saniert und mit einem doppelt so großen Anbau versehen. Ein Wunsch des Ortswehrleiters für die Zukunft ist ein neues Löschfahrzeug. Das jetzige ist Baujahr 1997. "Nach etwa 25 Jahren sollte man eigentlich über ein neues Fahrzeug nachdenken. Unseres ist zwar gut gepflegt, aber hat trotzdem langsam seine Wehwehchen", erzählt Christian Peters.