Frischekur für Verwaltungsgebäude

Sanierung 3,1 Millionen Euro fließen in Domizil am Gerhart-Hauptmann-Weg in Glauchau

Glauchau. 

Glauchau. Die Sanierung des Verwaltungsgebäudes am Gerhart-Hauptmann-Weg 1 in Glauchau ist weitgehend abgeschlossen. In den Komplex wurden rund 3,1 Millionen Euro investiert. 75 Prozent der Mittel kamen aus den Töpfen des Freistaates. Der Eigenanteil des Landkreises betrug 25 Prozent. "Mit der Sanierung des Gebäudes wurden nicht nur optimale Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten geschaffen, auch für ältere oder behinderte Besucher wurde einiges verbessert", freute sich Landrat Christoph Scheurer (CDU) vor wenigen Tagen bei einem Vor-Ort-Termin.

Diese Sanierungen wurden vorgenommen

So wurde unter anderem ein Fahrstuhl eingebaut, die Türen verbreitert, ein Behinderten-WC installiert und ein barrierefreies Leitsystem eingerichtet. Dazu gehören Bodenindikatoren, Aufmerksamkeitsfelder und einer taktile Beschilderung. Zur Einhaltung des Brandschutzes mussten das Haupttreppenhaus von den Fluren abgetrennt, Fluchtwege hergestellt, ein Hausalarmsystem installiert sowie Sicherheitsbeleuchtungen eingebaut werden. Weiterhin ließ der Landkreis als Bauherr die elektro- und datentechnischen Anlagen, die Wärmeerzeugungsanlagen und die sanitären Anlagen erneuern. Die Beleuchtung wurde mit LED-Leuchten ausgestattet. Zusätzlich entstanden zentrale Kopierräume und Teeküchen.

Einzug ist bereits erfolgt

Die Mitarbeiter der Sachgebiete Bodenordnung, Dorf- und Regionalentwicklung Nord und Süd und die des Fachbereiches Geografisches Informationssystem Geodatenmanagement (GIS) sind bereits in das neu sanierte Gebäude eingezogen. Unvorhergesehene Altlastenbefunde, zusätzliche nutzerbezogene Anforderungen, die Insolvenz des Auftragnehmers der Bauhauptleistung und die erforderliche Neuausschreibung sowie die gute konjunkturelle Lage im Bau führten letztendlich zu einer Kostensteigerung und Bauzeitverlängerung, informierte Landkreis-Sprecherin Ilona Schilk. Sanierung und Umbau dauerten zwei Jahre.