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Gemischte Ausbeute für Westsachsen in Assen

MOTORSPORT IDM tauchte im Land der Tulpen in zweite Saisonhälfte ein

Assen. 

Assen. Mit ihrer vierten von sechs Veranstaltungen tauchte die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) an diesem Wochenende auf dem legendären TT-Circuit im niederländischen Assen in ihre zweiten Saisonhälfte 2021 ein. Auch in der "Cathedral of Speed" waren Zuschauer Mittels des 3-G-Regel auf den Rängen erlaubt. Die Maskenpflicht besteht im Königreich ohnehin nicht mehr. Nicht zuletzt auf Grund der zahlreichen holländischen Fahrer innerhalb der IDM, wurde dieses Angebot recht gut angenommen.

Zwei Bronzeränge und zwei Silberränge in den IDM-Klassen

Nachdem die Rahmenserie Yamaha R3 bLU cRU Cup DE/NL am Samstagnachmittag den Rennreigen eröffnet hatte, war es der Kombiklasse IDM Supersport/Superstock 600 wieder vorbehalten, von den offiziellen Meisterschaftsklasse den erste Kampf um Punkte auszutragen. Dabei legte der zweifache Deutsche Meister Max Enderlein aus Hohenstein-Ernstthal los wie die Feuerwehr und bog als Erster in die Startkurve ein. Allerdings bekam er auch diesmal wieder Probleme mit dem lästigen Rennfahrersyndrom "Arm-Pump" und fiel dadurch noch auf den sechsten Platz zurück. Nach einem Motorwechsel hatte auch der Vorjahresmeister der Unterkategorie IDM Superstock 600, Paul Fröde, ebenfalls aus der Karl-May-Stadt, auch im Rennen mit technischen Problemen zu kämpfen und musste sich nach bisher fünf Klassensiegen als 24. des Gesamtfeldes mit Rang drei der Superstock-Wertung begnügen.

Im zweiten Rennen der IDM Supersport/Superstock 600 am Sonntag belegte Max Enderlein mit den gleichen Problemen kämpfend den fünften Platz. Auch Paul Fröde kämpfte erneut mit stumpfer Waffe, wurde zwar Zweiter, musste aber trotzdem die Tabellenführung abgeben.

Der Wildenfelser Marvin Siebdrath wurde im Samstagrennen der IDM-Nachwuchsklasse IDM Supersport 300 beim Sieg des Gaststarters aus der Weltmeisterschaft, Tom Booth-Amos aus Großbritannien, hervorragender Dritter. Dabei mischte auch Toni Erhard aus Schwarzenberg in der Verfolgergruppe mit, musste allerdings als Letzter selbiger mit Rang elf vorliebnehmen. Lucy Michel aus Elterlein schied in der fünften von zehn Runden per Sturz aus.

Am Sonntag setzte Marvin Siebdrath noch einen drauf, wurde wieder Zweiter, erhielt aber auf Grund des erneut siegreichen, aber nicht punktberechtigten Tom Booth-Amos die Punktzahl für den Sieger. Damit kletterte er in der Tabelle auf den zweiten Gesamtrang. Toni Erhard war wieder bis zum Schluss vorn dabei und wurde Fünfter. Lucy Michel wurde 16., durfte sich aber, ebenfalls wegen des Gaststarters, über einen weiteren Meisterschaftszähler freuen.

Keine Podestplätze für Westsachsen in den Rahmenserien

Der Adorfer Dustin Schneider lag im ersten Rennen des Northern Talent Cups nach langer Durststrecke nach gutem Training lange Zeit auf dem sechsten Platz und hatte dabei sogar Podestchancen. Allerdings wollte er zu viel, stürzte und kam letztendlich nur als 21. ins Ziel. Sein junger Teamkollege Phil Urlaß aus Hohndorf bei Stollberg war nach einem Trainingssturz wegen einer Fußverletzung zum Zuschauen verdammt.

Nachdem am Sonntag Dustin Schneiders Motorrad nicht ansprang, musste er aus der Boxengasse dem Feld hinterher starten und wurde als Letzter diesmal als 17. gewertet. Phil Urlaß konnte zwar kaum laufen, versuchte es aber dennoch. Nach neun der 14 Rennrunden wurde er von den Verantwortlichen und vom PrüstelGP Junior Team vorsorglich an die Box gebeten.

Auch für Sarah Göpfert lief es im Yamaha R3 bLU cRU Cup DE/NL am Samstag schlecht. Die Schleiz-Siegerin aus Neukirchen bei Chemnitz war Teil der Spitzengruppe, ereilte aber kurz nach Rennmitte ebenfalls das Sturzpech. Albert Prasse aus Neukirchen an der Pleiße belegte den zwölften Platz. Tags darauf belegten sie die Plätze zehn und 13.

In der IDM-Top-Klasse, der IDM Superbike 1000, feierte fer Ukrainer Ilya Mikhalchik einen Doppelsieg. Nach dem ersten Lauf nahm er Florian Alt aus Nümbrecht im Rheinland und den Franzosen Valentin Debise mit zur Siegerehrung und im zweiten flankierten ihn der Waldkraiburger Luca Grünwald sowie Marc Moser aus Dieburg. Weiter geht es in zwei Wochen auf dem Red Bull Ring in Österreichs Steiermark. Das Finale geht vom 24. bis 26. September in Hohenstein-Ernstthals Partnerstadt Hockenheim über die Bühne.