Glauchauer Wahrzeichen fehlt Personal

Bismarckturm Öffnung ist derzeit nicht möglich

Glauchau. 

Glauchau. Der Glauchauer Bismarckturm, der 1910 eingeweiht wurde, ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt und ist dank seiner Beleuchtung sogar bei Dunkelheit gut zu sehen. Mit einer Höhe von 45 Metern gilt er als der höchste noch erhaltene Bismarckturm. Insgesamt soll es einmal 240 Bismarcktürme gegeben haben, von denen 173 noch stehen.

Die Zukunft des Glauchauer Turmes, der als kleines Modell auch in der Miniwelt in Lichtenstein steht, ist aber derzeit unklar. Die Sanierung wurde zwar im vergangenen Herbst abgeschlossen, aber für die Öffentlichkeit zugänglich ist der Turm dennoch nicht. Er war im Jahr 2014 gesperrt worden, nachdem ein Verblendstein abgestürzt war. Sanierungsarbeiten für 230.000 Euro folgten, doch eigentlich müsste noch mehr am Turm gemacht werden, vor allem weil die Fugen zwischen den Steinen beschädigt sind.

Mitarbeiter für den Turm gesucht

Dass der Bismarckturm vorerst nicht zugänglich ist, hat vor allem personelle Gründe. Laut Stadtverwaltung Glauchau sind 2019 Öffnungszeiten für den Turm geplant, doch wie sie personell abgesichert werden, ist noch nicht klar.

Nach Mitarbeitern, die die Öffnungszeiten absichern könnten, wird gesucht. Der Fremdenverkehrsverein "Schönburger Land", der sich früher um den Turm gekümmert hat, ist derzeit personell nicht in der Lage, die Verantwortung für das Bauwerk zu übernehmen.