Hängepartie auf Bundesstraße geht zu Ende

Bau Probleme mit dem Asphalt sorgten für die Verzögerung

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In den vergangenen Tagen wurden die letzten Arbeiten an der B173 vorgenommen. Foto: Markus Pfeifer

Mit rund einem Monat Verspätung ist es endlich vollbracht. Die Oberflächenerneuerung auf der Bundesstraße B173 zwischen Gersdorf und Lichtenstein ist fertig. Seit Anfang September war die 4,3 Kilometer lange Strecke gesperrt, was für Verkehrsteilnehmer lange Umleitungen nötig machte. Da zeitweise auch auf weiteren Straßen der Umgebung gebaut wurde, war viel Geduld gefragt.

"Dieses Jahr ist es besonders schlimm. Man hat da oft das Gefühl, dass die verschieden Maßnahmen nicht abgestimmt sind", kommentierte ein Autofahrer, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen wollte. Gerade wenn es wie im Bereich um Gersdorf und Lichtenstein um Baumaßnahmen an Landkreisgrenzen geht, scheinen die Behörden in den verschiedenen Kreisen nicht immer zu einer sinnvollen Lösung in der Lage. Denn auch im Nachbarort Hohndorf, der zum Erzgebirgskreis gehört, wird gebaut, was zeitweise eine mögliche Umleitung wegfallen ließ.

Verzögerungen hatte es bei der Erneuerung der Fahrbahn der B173, die zwar auf den ersten Blick noch in einem guten Zustand war, aber nach Einschätzung von Fachleuten deutliche Schäden aufwies, beim Aufbringen der neuen Asphaltschicht gegeben.

Das eingesetzte Verfahren funktionierte offenkundig nicht richtig, was Nacharbeiten nötig machte und zu der Verzögerung von etwa vier Wochen führte.

Rund 1,2 Millionen Euro wurden zwischen Gersdorf und Lichtenstein vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Obwohl die Straße wegen Markierungsarbeiten und Baumaßnahmen am Straßenrand auch vergangene Woche noch gesperrt war, wurde die Strecke immer öfter von PKW befahren. Das wurde von den Baubetrieben kritisiert, da es mehrfach zu gefährlich Situationen gekommen sei. Die Polizei kontrolliert im Teilabschnitt zwischen Bernsdorf und Lichtenstein sporadisch.