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Handball: Vorzeitiges Saisonende für HC-Team

Handball Aus der mitteldeutschen Oberliga gibt es keine Absteiger

Glauchau/Meerane. 

Glauchau/Meerane. Für die Männer vom HC Glauchau/Meerane ist die Saison 2021/22 vorzeitig beendet. Der Vorstand des mitteldeutschen Handballverbandes (MHV) hat den Abbruch der Spielzeit beschlossen - vor allem mit Blick auf die Ungewissheit aufgrund der Corona-Pandemie. "Die zuletzt verlängerten Maßnahmen von Bund und Ländern über die nächsten Wochen hinweg und die damit verbundenen Unabwägbarkeiten für die Planung des Spielbetriebs lassen leider keine andere Entscheidung zu", sagt mit Steffen Müller der amtierende MHV-Vorstandsvorsitzende. Aus seiner Sicht gebe es für vielerorts angedachte Lösungen für die Fortsetzung der Saison durch die Verlängerung der Corona-Maßnahmen keine wirkliche Chance auf Realisierung.

Die Auswirkungen der Entscheidung:

Da im September und Oktober 2020 nur ein kleiner Teil der Punktspiele absolviert werden konnte, erfolgt keine Wertung der Saison 2020/21. Es gibt keine Absteiger in die Landesverbände. Wenn es die 3. Liga ermöglicht, wird ein Aufsteiger zugelassen. Falls es in den nächsten Wochen zu Lockerungen kommen sollte, wird durch die Spieltechnik-Arbeitsgruppe ein freiwilliger Spielbetrieb für die Mannschaften aus der mitteldeutschen Oberliga angeboten.

Die Entscheidung bringt auch Planungssicherheit für den HC Glauchau/Meerane. Die Schützlinge von Trainer Mario Schuldes rangieren mit 2:8 Punkten auf dem 15. Platz. Sie waren mit zwei Unentschieden und vier Niederlagen in die Saison gestartet. Da bereits die Serie 2019/20 vorzeitig beendet werden musste, gehören 17 Vereine zur mitteldeutschen Oberliga. Auch der Handballverband Sachsen (HVS) hat mittlerweile den Saison-Abbruch verkündet.



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