Herbstvolksfest Zwickau kommt mit viel Abwechslung daher

Event Schausteller sind optimistisch

Zwickau. 

Zwickau. Besucher des Zwickauer Herbstvolksfestes sollten zumindest an diesem Wochenende den Regenschirm nicht vergessen. Ungeachtet des im Augenblick miesen Wetters sehen die Schausteller den nächsten Tagen optimistisch entgegen.

Auf Bewährtes muss nicht verzichtet werden

"Es ist Herbst. Da muss man immer mit Regen rechnen. Aber laut Vorhersagen soll sich das Wetter ja bessern", sagte David Guse. Normalerweise würde er mit seinem Karussell jetzt auf dem Münchner Oktoberfest stehen. Da die Groß-Fete abgesagt ist, dreht das gute Stück diesmal in Zwickau seine Runden. Für eingefleischte Rummel-Fans gibt es bis zum 14. Oktober abwechslungsreiche Angebote. Unter anderem bei rasanten Fahrten auf dem Twister, The Flyer oder dem Klassiker Break Dance.

Trotzdem gab es beim traditionellen Medienrundgang am Vortag der Eröffnung von Marco Walz, beim Zwickauer Schaustellerverband zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, eine klare Ansage. "Alle Beteiligten haben jede Menge Kraft in das Fest investiert und wollen den Leuten viel Unterhaltung und Spaß bieten. Klar ist aber auch, ohne die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsbestimmungen durch die Besucher funktioniert das nicht." Bei allen Einschränkungen müssen die Herbstfestbesucher nicht auf Bewährtes verzichten.

So hat der Mittwoch als Tag für die ganze Familie mit ermäßigten Preisen und wechselndem Programm Bestand. Außerdem gibt es jenseits von Karussell, Losbude und Imbisstand zahlreiche und nicht alltägliche Höhepunkte. Zum Beispiel steht am Sonntag um 10 Uhr ein öffentlicher Gottesdienst und gegen 15 Uhr die Trabantparade auf dem Programm. Am 29. September geht der schon traditionelle FSV-Fantag über die Bühne. "Wir hoffen natürlich, dass Petrus diesmal mitspielt und wir den Festbesuchern am 3. Oktober ein Ballonglühen auf der Rosenwiese bieten können", so Marco Walz.