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Holocaust-Gedenktag: Kranzniederlegung in Hohenstein-Ernstthal

Erinnerung Gedenken an Opfer der NS-Herrschaft

Hohenstein-Ernstthal. 

Hohenstein-Ernstthal. Lars Kluge, Oberbürgermeister von Hohenstein-Ernstthal und sein Amtsvorgänger Erich Homilius haben am Mittwoch einen Kranz am Mahnmal an der Auffahrt zum Pfaffenberg niederlegt. Der 27. Januar ist seit 1996 der offizielle deutsche Gedenktag für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Außerdem wurde er 2005 von den Vereinten Nationen zum Holocaust-Gedenktag erklärt. Er erinnert an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Sowjetarmee am 27. Januar 1945. Das Ehrenmal am Abzweig des Anton-Günther-Weges von der Dresdner Straße wurde am 8. Mai 1965, als 20 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa eingeweiht. Es trägt die Inschrift "Verschwunden, aber nicht vergessen. Niedergeknüppelt, aber nicht widerlegt. Brecht" und erinnert an die Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, eingesperrt oder getötet wurden.

Kranzniederlegung in kleiner Runde

Kranzniederlegungen haben hier Tradition. "Wir wollten auch in Zeiten der Corona-Pandemie nicht darauf verzichten", sagte Lars Kluge, dem es wichtig ist, an die Opfer der Gewaltherrschaft zu erinnern. Diesmal gab es aber im Gegensatz zu den vergangenen Jahren keine öffentliche Gedenkveranstaltung, sondern nur eine Kranzniederlegung in kleiner Runde.