Ideen für den Schulhof werden gesucht

Projekt Limbacher Oberschüler beschäftigen sich mit Beruf des Architekten

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Wie sieht eigentlich die Arbeit eines Architekten aus? Was muss alles bedacht werden, wenn man ein Haus oder einen Garten plant? Diese und weitere Fragen stellte sich eine Gruppe von Acht- und Neuntklässlern der Limbacher Pestalozzi-Oberschule. Zum zweiten Mal nahm die Bildungseinrichtung an dem Projekt "Architektur macht Schule" teil.

Schüler kriegen Unterstützung von Chemnitzer Architekten

Ein Jahr lang trafen sich dazu sieben Jungen und Mädchen einmal in der Woche nach dem Unterricht, um zu diskutieren und zu skizzieren, wie der Schulhof umgebaut werden könnte.

Dabei setzen sich die Schüler mit der Geschichte ihrer seit 120 Jahren bestehenden Schule auseinander und versuchten, Funktions- und Gestaltungsfragen zu erörtern. Unterstützung bekamen sie dabei von dem Chemnitzer Architekten Knut Weber. "Wir haben erst einmal im Stadtarchiv über die Schule recherchiert", erzählt Carola Suchatzki, die Lehrerin, die das Projekt betreute. Auch ein Ausflug nach Dessau im Rahmen des Jubiläums "100 Jahre Bauhaus" sei Teil des Architekturprojekts gewesen. Dann ging es an praktische Überlegungen für den Schulhof. Vorschläge des Arbeitskreises waren eine Ruhezone, eine Spielzone und einen Bereich fürs Essen zu etablieren.

 

Berufsswunsch Architekt*in?

Inwieweit diese Ideen wirklich umzusetzen sind, bleibe abzuwarten, so die Lehrerin. In erster Linie sei das Projekt dazu da, um das Berufsbild des Architekten zu vermitteln. Sitzblöcke, ein neuer Fahrradplatz, eine Dachterrasse mit Rutsche und eine Überdachung für die Chill-Ecke waren weitere Ideen, die der Arbeitskreis für den Schulhof einbrachte.

 

Bereits im letzten Jahr nahm eine Gruppe aus der Pestalozzi-Oberschule an dem Projekt "Architektur macht Schule" teil. Damals entwickelten Schüler Ideen für die Nachnutzung der alten Schaarschmidtfabrik auf der Chemnitzer Straße.