In die Suppe musste Bier

Wettbewerb Kochwettbewerb ist beim Karl-May-Fest mittlerweile eine Tradition

Hohenstein-Ernstthal. 

Hohenstein-Ernstthal. Eine eher ungewöhnliche Speise beschäftigte im Rahmen des 17. Karl-May-Festes rund 30 Juroren aus Politik, Wirtschaft und Vereinen. Denn beim Kochwettbewerb stand diesmal die Biersuppe im Mittelpunkt. Sechs verschiedene Suppen wurden im Hof der Karl-May-Begegnungsstätte verkostet.

Eine gesellige und unterhaltsame Sache

"Ich hatte dafür ein Rezept ausgesucht, an dem sich die Teilnehmer orientieren konnten", sagt Astrid Peiker, Chefin der Glückauf-Brauerei Gersdorf, die den Wettbewerb unterstützte und auch in der Jury saß. Konsistenz, Farbe, Geruch und Geschmack der Suppen waren zu bewerten. Am Ende hat die Kreation von Rothers kleiner Kaffeestube am Altmarkt die Nase vorn und verwies die Suppen aus der Löffelstube und aus der Küche des Bethlehemstiftes auf die weiteren Medaillenränge. Das Gasthaus "Zur Zeche", der Versorgungszug der Feuerwehr und die Kita Schlumpfhausen teilten sich den vierten Platz. "Der Wettbewerb ist eine wirklich gesellige und unterhaltsame Sache, bei der die Juroren aus den verschiedenen Vereinen oder der Politik miteinander ins Gespräch kommen", sagt André Neubert, Leiter des Karl-May-Hauses. Auch das Karl-May-Fest war in diesem Jahr sehr gesellig. Vor allem der Samstag war bei angenehmen Wetter ein voller Erfolg für die Organisatoren aus dem Fremdenverkehrsverein. Sie hatten sich wie üblich den Freundeskreis Geologie und Bergbau, den Erzgebirgsverein, die Kirchgemeinde, das Textil- und Rennsportmuseum sowie weitere Partner ins Boot geholt, um die für die Ernstthaler Bevölkerung und ihre Gäste eine kurzweiliges Volksfest auf die Beine zu stellen. Auch der Förderverein Silberbüchse des Karl-May-Hauses durfte nicht fehlen. "Es steckt viel Vorbereitungsarbeit drin. Deshalb findet das Fest auch nur noch aller zwei Jahre statt", sagte Uwe Gleißberg aus dem Fremdenverkehrsverein.