In Phillip Island beginnt die Superbike-WM

Motorsport Max Kappler aus Oberlungwitz nimmt teil

Hohenstein-Ernstthal. 

Hohenstein-Ernstthal. Wenn am kommenden Wochenende die Superbike-WM-Saison 2019 im australischen Phillip Island beginnt, hat auch Max Kappler einen (indirekten) Blick darauf. Der Rennfloh aus Oberlungwitz geht in diesem Jahr wieder in der Supersport-300-Weltmeisterschaft an den Start, welche bei einigen Rennen im Rahmen der WorldSBK läuft.

Dabei wird es auch für ihn interessant zu beobachten sein, ob Jonathan Rea von der berühmten Isle of Man als überlegener Weltmeister der letzten vier Jahre seine Vorherrschaft behaupten kann, was ihm sein bisheriger Teamkollege und nun BMW-Aushängeschild Tom Sykes entgegen setzen kann und wie sich die beiden neuen Deutschen, der als Superstock-1000-Cup-Sieger aufgestiegene Markus Reiterberger und der Ex-Moto3- (2012) und letztjährige Supersport-Weltmeister Sandro Cortese, in diesem Feld behaupten können?

Da nach wie vor gilt, dass ein durchschnittlicher GP-Fahrer immer noch ein guter Superbiker ist, wird man auch von Marco Melandri erneut sowie vom Ende letzten Jahres im GP-Paddock aussortierten Alvaro Bautista einiges erwarten dürfen, auf was die Vorsaisontests schließen lassen. Max Kappler wird die hierzulande nachts laufenden Rennen nicht live verfolgen, weilt er derzeit doch zum Testen in Spanien. "Aber ich werde mir die Highlights ansehen, schließlich ist das auch mein Traum, dorthin zu kommen", erklärt der Oberlungwitzer.