Interview mit OB Kristensen: "Präsentation der Ergebnisse wird spannend"

Architektur Kommunales Gesamtkonzept zur Kober soll entstehen

Werdau. 

Werdau. Künftige Landschaftsarchitekten tragen Ideen für die Entwicklung der Koberbachtalsperre zusammen. Die Erarbeitung der Vorschläge befindet sich auf der Zielgeraden. BLICK-Reporter Holger Frenzel sprach dazu mit Oberbürgermeister Sören Kristensen (Unabhängige Liste).

Die Studenten sollen ihre Vorschläge bis 2. März 2020 einreichen. Wie geht es danach konkret weiter?

Am 24. April kommt in Werdau eine Jury aus Fachleuten und Dozenten zusammen. Dieser gehören auch Petra Jehring von der Fachgruppe Stadtentwicklung und André Kleber vom Fachdienst Stadtmarketing als ortskundige Ansprechpartner an. Im Rahmen der Sitzung werden alle Projekte vorgestellt, diskutiert und bewertet. Die Ergebnisse sollen dann auch in das kommunale Gesamtkonzept zur Kober einfließen, das bis Mitte 2020 vorliegen soll.

Welchen Eindruck haben Sie von den Gesprächen, die es in den letzten Wochen mit den Studenten gab?

Die beiden Vor-Ort-Termine waren von viel Interesse und Kreativität geprägt. Umso spannender wird die Präsentation der Ergebnisse sein.

Wie ist die Zusammenarbeit überhaupt zustande gekommen?

Ausgelobt wurde der Studentenwettbewerb Mitteldeutschland durch den Bund Deutscher Landschaftsarchitekten. 2019/2020 ist der Landesverband Sachsen für die Organisation und Auswahl des Themas: "Werdau - Altes bewahren, Neues denken" zuständig. Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem Bund Deutscher Landschaftsarchitekten ist über das Planungsbüro Architektur Concept um Landschaftsarchitektin Sylvia Staudte, welches unter anderem bei der Insek-Erarbeitung in Werdau mitgewirkt hat, zustande gekommen.

Warum machen sich mittel- und langfristig die Investitionen am Strandbad erforderlich?

Zunächst brauchen wir ein Gesamtentwicklungskonzept für die Talsperre. Es gibt viele gute Ideen und engagierte Akteure, die in die Zukunft abzielen. Eine positive Wirkung können sie nur erzielen, wenn alle an einem Strang ziehen. Ein neues, langfristiges Betriebskonzept und eine schrittweise Sanierung des in die Jahre gekommenen Strandbades sind nur zwei Aspekte dabei.