Jüdische Geschichte künstlerisch dargestellt

Ausstellung Augsburger Künstlerin präsentiert in der Crimmitschauer St. Johanniskirche ihre Werke

juedische-geschichte-kuenstlerisch-dargestellt
Birgit von Lemm stellt derzeit ihre Arbeiten in der Crimmitschauer St. Johanniskirche aus. Foto: Michel

Crimmitschau. In der St. Johanniskirche ist seit Montag eine Kunstausstellung über die jüdische Geschichte zu sehen. Zur Eröffnung war deren Schöpferin Birgit von Lemm voll in ihrem Element.

Die 64-Jährige aus Augsburg führte die Besucher mit einem ausgedehnten Rundgang selbst in die Thematik ein. An den Wänden hingen in der großen Mehrzahl so genannte Wendebilder aus Holz, die ein Markenzeichen der Künstlerin sind.

Gleich 33 neue Arbeiten

"Jede Seite dieser Bilder stehen für die zwei Seiten eines Schicksals, die Gott uns Menschen geben kann", begründete Birgit von Lemm ihre besondere Art der Kunst, zumal sie ihre Ausstellungen stets mit einem biblischen Hintergrund gestaltet.

"Jetzt hatte ich eine längere Pause, in der ich Kraft für neue Vorhaben gesammelt habe", erklärte Birgit von Lemm, die mit ihrer Ausstellung "Lechu Nechanena - Heilig sei der Herr" anlässlich des Jubiläums "70 Jahre Israel" gerne nach Crimmitschau gekommen ist. In der Schau fehlen zwar einige ihrer Seidenmalereien, dafür hat sie insgesamt 33 neue Arbeiten mitgebracht.

Bezug zu Gott

Susanne Adler als Gastgeberin in der St. Johanniskirche hatte die Besucher der Vernissage übrigens schon zur Begrüßung "gewarnt", dass die Eröffnung im Vergleich zu den anderen derartigen Veranstaltungen etwas ungewöhnlicher über die Bühne gehen wird.

"Die ausgestellten Bilder, die alle eine innere Beziehung zu Gott haben, machen etwas mit uns", meinte die Chefin des Crimmitschauer Vereins "Beth Shalom" zur Ausstellung, die bis zum Herbst zu sehen ist.