Junge Leute stellen ihre Ideen vor

Insek Präsentation des Projekts "Werdau 2030" am Dienstag

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André Kleber hofft auf ein großes Bürgerinteresse. Foto: Frenzel

Werdau. Welche Ideen haben junge Leute für die Entwicklung der Stadt an der Pleiße? Die Arbeitsergebnisse aus dem Studentenprojekt der Fachhochschule Erfurt zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept (Insek) "Werdau 2030" sollen vorgestellt werden.

Die Präsentation findet am Dienstag, ab 17 Uhr, im Gemeindezentrum an der Marienstraße statt. Fest steht: Der Wandel von Werdau wird sich - unter anderem durch die demografische Entwicklung und geänderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen - in den nächsten Jahren weiter fortsetzen.

Viele Themen werden beleuchtet

Die Stadtverwaltung arbeitet deshalb an der Fortschreibung des Insek als strategische Handlungsrichtlinie für die zukünftige Stadtentwicklung. Das neue Insek beinhaltet alle wesentlichen Merkmale der Stadtentwicklung. Die Themen reichen vom Wohnen über Gewerbe, Verkehr und technische Infrastruktur, Kultur, Sport, Bildung, Soziales bis zu Umwelt und Klimaschutz. "Das Insek soll die Entwicklungsperspektiven der nächsten Jahre für eine lebenswerte und zukunftsfähige Stadt Werdau aufzeigen", sagt André Kleber, der sich im Rathaus um Stadtmarketing und Öffentlichkeitsarbeit kümmert. Er bezeichnet die Stadtentwicklung als eine "Gemeinschaftsaufgabe".

Deshalb sollen Einwohner, Politik, Wirtschaft, Vereine und Institutionen sowie maßgebliche Akteure und Interessengruppen des öffentlichen Lebens aktiv in den weiteren Prozess einbezogen werden. Seit April befassen sich die Studenten des Bachelorstudienganges "Stadt- und Raumplanung" der Fachhochschule Erfurt mit der Stadtentwicklung und möchten nun die Ergebnisse vorstellen. Im Anschluss an die Abschlusspräsentation soll ein erster Bürgerdialog in Bezug auf das entwickelte Konzept beginnen.



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