"Junge Wildtiere nie berühren"

Verein Arbeit in Naturschutzstation Rödlitz läuft wieder an

Rödlitz. 

Rödlitz. Die Naturschutzstation in Rödlitz am ehemaligen Fußballplatz war in den letzten Wochen aufgrund der Corona-Pandemie und Baumaßnahmen geschlossen. Die Nachwuchsarbeit mit den Jungen Naturwächtern läuft nun aber wieder an. Außerdem stehen donnerstags von 16 bis 18 Uhr Ansprechpartner bei Fragen rund um den Naturschutz bereit. Themen gibt es laut Tobias Rietzsch, Vorsitzender des Vereins Naturschutzstation Rödlitztal, genug.

Zuletzt musste er sich zuhause um junge Feldhasen kümmern, die Spaziergängern von einer Wiese mitgebracht hatten, was eben leider nicht richtig war. "Junge Wildtiere sollte man nie berühren", betont Rietzsch mit Blick auf den Nachwuchs von Reh, Feldhase und anderen Tieren. Wenn sie einmal den Geruch von Menschen tragen, werden sie von den Elterntieren nicht wieder angenommen. Tiernachwuchs ist laut Rietzsch in der Natur tagsüber oft längere Zeit allein. Bestehen Zweifel wegen des Zustandes der Tiere, sollten zunächst Experten, unter anderem auch in den Tierheimen, kontaktiert werden. Sorgen bereiten derzeit auch die Finanzen. Deshalb sucht der Verein nach Sponsoren.

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