Kreis Zwickau leistet sich Superblitzer-Kreuzung

Verkehr Raser haben an der Abfahrt Zwickau-West künftig schlechte Karten

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Mit vier Super-Blitzer-Säulen der Kreis Zwickau Rote-Ampel-Sündern den Kampf ansagen. Die Kreuzung gilt als Unfallschwerpunkt. Foto: A. Wohland

Zwickau. Für Raser und Rote-Ampel-Muffel brechen an der A72-Abfahrt Zwickau-West schlechte Zeiten an. Rund um die Kreuzung der Lengenfelder Straße und der Staatsstraße S 293 werden gleich vier hochmoderne Blitzersäulen installiert. Damit können alle Fahrtrichtungen überwacht werden.

Die auf den ersten Blick unscheinbar wirkenden Säulen sollen für einen Rückgang der Unfallhäufigkeit sorgen. An dieser Stelle ist es in der Vergangenheit immer wieder zu zum Teil schweren Unfällen gekommen. Ursache waren meist überhöhte Geschwindigkeit und Missachtung des Ampelrots.

Blitzer nach Prüfung in Betrieb genommen

Ein Expertenteam hat die Anlage an die Bedingungen vor Ort angepasst. Sobald alles funktioniert, kann das zuständige Eichamt anrücken und die Blitzer prüfen. Das soll am 23. November erfolgen. Danach können die Säulen scharf geschaltet werden.

Die Kosten belaufen sich auf rund 310.000 Euro. Hinzu kommen Betriebskosten, die pro Jahr mit gut 40.000 Euro zu Buche schlagen. Dem gegenüber erwartet der Landkreis jährliche Einnahmen in Höhe von schätzungsweise 240.000 Euro.