Lego-League: Die Roboter treten an

Wettbewerb Forscher-Nachwuchs zeigte sein Können in Zwickau

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Trotz guter Vorbereitung zogen die "Kelleringenieure" vom Werdauer Gymnasium im Finalspiel der First Lego League gegen die dominierenden Gästen aus Tschechien den Kürzeren. Foto: Andreas Wohland

Zwickau Wochenlang hatten sich zehn Teams auf den Regionalwettbewerb der First-Lego-League (FLL) vorbereitet - ein Forschungsprojekt ausgearbeitet, Roboter gebaut und programmiert. Am Samstag schlug die große Stunde der kleinen Tüftler. Bei der zehnten Auflage des Wettbewerbes auf dem Scheffelberg-Campus der Westsächsischen Hochschule mussten sie ihr Können und Wissen unter Beweis stellen.

Obwohl es in vier Kategorien Punkte zu sammeln galt, waren der Roboter-Wettkämpfe die eigentlichen Höhepunkte des Tages. Dabei mussten die vollautomatisch agierenden Roboter auf einem vorgegebenen Spielfeld mehrere knifflige Missionen meistern. Etwa Blumen gießen, Wasserhähne aufdrehen oder Flüssigkeit transportieren.

Gymnasien aus der Region waren vertreten

Das Werdauer Humboldt-Gymnasium und das Motteler-Gymnasium aus Crimmitschau vertraten die Region mit je zwei Mannschaften. "Wir haben uns beim Forschungsprojekt speziell mit der Aufbereitung und Nutzung von Abwasser beschäftigt, dazu auch eine kleine Anlage gebaut", sagte der zwölfjährige Niklas Knoll, Schüler am Gymnasium in Crimmitschau.

Ebenso engagiert zeigten sich die Teammitglieder aus Werdau. Florian Daßler, 16 Jahre alt, gehörte zu den "alten Hasen" des Wettbewerbes. "Ich beteilige mich seit 2012 an der First-Lego-League. Technik ist meine Welt und außerdem habe ich schon immer gerne mit Lego gespielt. Hier läuft das Ganze natürlich auf einem sehr hohen Niveau, da sind logisches Denken und Programmierkenntnisse gefragt", erklärte er. Am Ende landete er mit dem Team "Kelleringenieure" auf dem zweiten Platz.

Sieger wurde die Mannschaft "Libusina" aus Karlovy Vary. Die jungen Tschechen setzten sich im Roboter-Endspiel gegen die Werdauer durch und sicherten sich damit die Fahrkarte zum FLL-Semifinale in Dresden.