Leiter der Flüchtlingsunterkunft informiert Stadtrat

Asyl Polizei zeigt Präsenz, war aber nur einmal im Einsatz

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Das Flüchtlingswohnheim auf dem Auersberg in St. Egidien. Foto: Markus Pfeifer

St. Egidien / Lichtenstein. Die Flüchtlingsunterkunft auf dem Auersberg in St. Egidien hat schon oft für Gesprächsstoff gesorgt. Gerüchte um regelmäßige Polizeieinsätze wurden in der letzten Sitzung des Lichtensteiner Stadtrates entkräftet. Ratsmitglied Jochen Rada (Freie Wähler), der im Diakoniewerk Westsachsen für die Flüchtlingsunterkunft verantwortlich ist, informierte über die Situation.

Keinen Ärger im Umkreis

Derzeit leben laut Rada 62 Asylbewerber in der Gemeinschaftsunterkunft, die der Landkreis Zwickau für rund sechs Millionen Euro gebaut hat. Seit der Eröffnung im Januar habe es bisher nur einen Polizeieinsatz gegeben, als zwei Bewohner in Streit gerieten. Dass die Polizei regelmäßig an der Einrichtung unterwegs ist, bestätigte Jochen Rada. "Sie fahren täglich mindestens einmal vorbei", sagt er.

Für diese Präsenz sei er dankbar. Denn sie könne den Bewohnern vermitteln, dass die Polizei im Ernstfall schnell da sei und auch den Anliegern im Gewerbegebiet auf dem Auersberg soll so Sicherheit vermittelt werden.

Rada versicherte außerdem, dass es in der Stadt und im Gewerbegebiet bisher keinen Ärger mit den Bewohnern der Unterkunft gab. Gegenteilige Polizeimeldungen oder Informationen, zum Beispiel aus dem Einkaufscenter, liegen auch dem Blick nicht vor.