Limbach: Die Stadt ist in guten Händen

Bilanz Ortswehren von Limbach-Oberfrohna blicken zurück

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Bei der Continental-Übung war ein Großteil der örtlichen Wehren im Einsatz . Foto: A. Büchner

Limbach-Oberfrohna. Im März fand die Jahreshauptversammlung der Feuerwehren der Großen Kreisstadt statt. Dabei wurde als neuer Gemeindewehrleiter Sven Büchner von den Kameraden gewählt.

Wie immer zu diesem Anlass wurde aber auch auf das vergangene Jahr zurückgeschaut und eine Bilanz gezogen: "Mit 238 aktiven Mitgliedern sind wir gut aufgestellt, auch wenn wir einen leichten Rückgang zu verzeichnen haben", bemerkte Sebastian Meyer. "Vor allem im Jugendbereich können wir auf 85 Mitglieder zählen, was vor allem der konsequenten Arbeit unserer Jugendwarte und vieler freiwilliger Helfer zu verdanken ist."

Auszeichnung "Jugendflamme"

Laut dem stellvertretenden Wehrleiter ist es gar nicht genug zu schätzen, wer solch eine ehrenamtliche Tätigkeit übernimmt, bei der viel Freizeit geopfert wird, ohne dass es einen finanziellen Ausgleich gibt. Damit die Kameraden immer einsatzbereit sind, wurden 2017 gut 12.260 Ausbildungsstunden allein am Standort absolviert. Für die Jugend hieß dies Ausbildungsdienste, Übungen, Berufsfeuerwehr-Tage, aber auch die Abnahme der Auszeichnung "Jugendflamme".

Sehr gut besetzt ist man auf Stadtebene mit fast 130 Atemschutzträgern, über 100 Maschinisten für die Löschfahrzeuge oder fast 40 Gruppenführern. Zu den herausragenden Übungen zählte 2017 die Alarmübung in der Kita Spatzennest im Juni, bei der ein Einsatz mit Evakuierung simuliert wurde. Besonders intensiv für die Wehren war die ABC-Übung bei Continental Ende Oktober.

Neuer Rekord

Dabei hieß es, einen "Brand im Diesel-Container" zu löschen. Mit 218 "echten" Einsätzen wurde ein neuer Rekord aufgestellt. Über 150 davon waren technische Hilfsleistungen, was auch auf Unwetter zurückging. Insgesamt waren mehr als 2400 Kameraden bei den Einsätzen vor Ort, was eine fast gleich hohe Zahl an geleisteten Stunden bedeutete.