Markante Schnäbel für Limbach-Oberfrohna

Natur Sonderöffnung und Neuzugänge im Amerika-Tierpark

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Auch wenn das Wetter aktuell nicht unbedingt Lust auf einen Winterspaziergang macht: Im Amerika-Tierpark gibt es bei Temperaturen knapp über Null trotzdem genug zu entdecken. Außer dem Baumstachler und den Schildkröten sind alle Tiere - je nach Witterung - in ihren Anlagen zu sehen. Aufgrund des milden Winters sind sogar die Flamingos im Außenbereich unterwegs. Dabei haben sie seit kurzem neue Mitbewohner: "Aus dem Tierpark Hagenbeck sind zwei Rosalöffler zu uns gekommen", informierte Uwe Dempewolf. "Das Paar ist derzeit schon manchmal draußen, aber auch im Innenraum der Anlage zu sehen."

Laut dem Tierparkchef sind die beiden Vögel auf Grund ihres Alters noch nicht durchgefärbt. In der Natur kommen die Rosalöffler von den südlichen USA über Mittelamerika und die Karibik bis Argentinien vor. Verwandt sind sie mit den Ibissen, also auch den bereits länger im Park lebenden Roten Sichlern (Red Ibis).

An Silvester bis 12 Uhr geöffnet

In der freien Natur legt das Weibchen drei bis fünf Eier in ein bis zu 30 Zentimeter hohes Nest. Nach einer Brutzeit von 21 Tagen schlüpfen die Jungen, welche nach circa acht Wochen bei den Eltern flügge sind. Wer die attraktiven Neuzugänge mit den markanten Schnäbeln begutachten möchte, kann dies täglich von 9.30 bis 16 Uhr tun. Lediglich an Silvester wird schon 12 Uhr geschlossen.

Die kommentierten Fütterungen in Pinguinland finden auch im Winterhalbjahr täglich um 10 und 15 Uhr statt. Der Amerika-Tierpark war auch im zurückliegenden Jahr mit rund 81.000 Besuchern ein Publikumsmagnet. Dass man die Rekordzahl von 2017 (gut 91.000) nicht nochmal erreichte, lag auch am heißen Sommerwetter sowie dem Dauerregen beim jährlichen Tierparkfest. Allein dieser Septembertag hatte dadurch Tausende Besucher weniger zur Folge.