Marvin Thiele glänzt mit Dreierpack für den Spitzenreiter

Fussball VfB Empor gewann gegen Rapid Chemnitz - Oberlungwitzer waren ebenfalls in Torlaune

Glauchau/Meerane. 

Glauchau/Meerane. In einer starken Verfassung präsentiert sich der VfB Empor Glauchau. Die Schützlinge von Trainer Lutz Wienhold haben am Sonntag im Spitzenspiel gegen den BSC Rapid Chemnitz einen 4:0 (2:0)-Sieg gefeiert und damit den "Platz an der Sonne" gefestigt. 151 Zuschauer freuten sich im Sportpark an der Meeraner Straße über einen starken Auftritt des VfB Empor. Interessant: Die ersten drei Treffer konnten dabei stets nach dem gleichen Muster erzielt werden. Christian Jäger leistete die Vorarbeit. Marvin Thiele drückte den Ball über die Linie - in der 18., 38. und 57. Minute. Der eingewechselte Toby Ammon traf in der 78. Minute zum Endstand. Damit schoss sich der VfB Empor Glauchau auch gleichzeitig für das Nachbarschaftsderby gegen den Meeraner SV warm.

Derby steht am Sonntag an

Das Wienhold-Team muss am Sonntag, ab 14 Uhr, auf dem Kunstrasenplatz im Richard-Hofmann-Stadion antreten. Der Gegner aus Meerane bleibt bisher hinter den Erwartungen zurück und steht auf dem neunten Platz. Zuletzt kassierte der MSV eine 0:3-Niederlage in Marienberg. Richtig gut lief es auch für den Oberlungwitzer SV, der sich Duell der beiden Aufsteiger gegen den FC Stollberg souverän mit 6:1 durchsetzte. Auf dem heimischen Kunstrasen zeigte der OSV erneut viel Leidenschaft und legte durch den Doppelschlag von Kai Wüstner (6.) und Agon Muli (9.) früh vor. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel erhöhte Erik Wüstner (48.), ehe weitere Tore von Kai Wüstner (62.), Pierre Grabandt (74.) und Nick Reinhold (84.) folgten. Bei den Gästen, die zwischenzeitlich auf 1:5 verkürzten (59.), hatte der Torhüter nicht seinen besten Tag. Mit 14 Punkten klettern die Oberlungwitzer auf den achten Platz und haben am kommenden Sonntag erneut Heimrecht, wenn ab 14 Uhr der Reichenbacher FC zu Gast ist. Die Vogtländer stecken im Abstiegskampf.

Lichtenstein mus zum Schlusslicht

Den 12. Tabellenplatz belegt momentan Fortschritt Lichtenstein. Am vergangenen Sonntag gab es eine 1:3-Niederlage gegen den Tabellenfünften Germania Chemnitz. Nach dem 0:2 zur Pause verkürzte Niklas Richter auf 1:2 (57.), doch zu mehr sollte es für die Lichtensteiner, die kommenden Sonntag bei Schlusslicht Klaffenbach spielen, nicht reichen.