Masern im Kreis Zwickau: 15 Fälle in diesem Jahr

Gesundheit Landkreis gibt relative Entwarnung

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Foto: Panumas Nikomkai/Getty Images/iStockphoto

Zwickau. In den vergangenen Wochen machte sich das Gesundheitsamt des Landkreises Zwickau Sorgen um die hohe Anzahl an Masererkrankungen in der Region.

15 Fälle wurden dem Amt in diesem Jahr gemeldet. Alle datierten sich auf den Monat Mai. Betroffen waren sechs Erwachsene und neun Kinder. Der jüngste Patient ist ein knappes Jahr alt, der älteste Erkrankte 53.

Keine weiteren Maserfälle

Nun kam vorerst Entwarnung: Es wurden in den letzten Tagen keine weiteren Fälle gemeldet. Karlheinz Thiele, stellvertretender Amtsarzt des Landkreises Zwickau, zeigte sich erleichtert, aber er appellierte weiter zur Vorsicht: "Auch wenn sich die Situation beruhigt hat, gibt es keine endgültige Entwarnung. Die Masern können aufgrund der Globalisierung stets wieder auftreten."

Eine Impfung bleibt relevant

Die zusätzlich angebotenen Impfsprechstunden des Gesundheitsamts wurden von den Bürgern nicht wie erhofft wahrgenommen und wurden aufgrund der aktuellen Entwarnung und der fehlenden Nachfrage nun eingestellt.

Der Medizinier Thiele gab zu bedenken: "Es gibt nur einen sicheren Schutz, die Impfung." Um sich vorsorglich vor Masern zu schützen, kann jeden Donnerstag zwischen 15 Uhr und 17 Uhr im Zwickauer Gesundheitsamt in der Werdauer Straße in Haus 4 die reguläre Impfsprechstunde wahrgenommen werden.