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Mehr Arbeit für Retter

Ausschreibung DRK-Kreisverband bekommt Zuschlag

Beim Kreisverband Zwickauer Land des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) herrscht Freude: Die DRK-Verantwortlichen haben sich bei der europaweiten Ausschreibung durchgesetzt. Sie dürfen ab Anfang 2016 alleine den Rettungsdienst und Krankentransport in der Pleiße-Region übernehmen. In der Vergangenheit hat sich der DRK-Kreisverband mit einem privaten Anbieter in die Aufgabe hineingeteilt. "Das ist für uns eine anspruchsvolle Aufgabe", erklärte Präsident Gerd Drechsler, der bei einer Pressekonferenz über die Übernahme der Extra-Aufgabe informiert hat. Der Wohlfahrtsverband ist damit künftig für die Einsätze in Werdau, Crimmitschau, Fraureuth, Langenbernsdorf und Neukirchen verantwortlich.

Allerdings kommt in den nächsten Wochen auf das DRK-Team noch viel Arbeit zu. Während die beiden Rettungswachen in Werdau und in Crimmitschau ausreichend Platz bieten und die zusätzlichen Fahrzeuge vom Rettungszweckverband Südwestsachsen zur Verfügung gestellt werden, müssen sich Gerd Drechsler und seine Mitstreiter um zusätzliches Personal kümmern. 33 Rettungsassistenten und Rettungssanitäter arbeiten derzeit für den Kreisverband.

Die Suche nach personeller Verstärkung läuft auf Hochtouren. "Wir brauchen in Zukunft rund 50 Mitarbeiter", sagt der Vorstandsvorsitzende Lars Kretzschmar. Er hat dabei auch einen Blick auf das Personal geworfen, was bisher für den privaten Anbieter in der Region im Einsatz ist. Der Kreisverband hat den Frauen und Männern ein Angebot zur Übernahme unterbreitet. "Sie sollen dabei auf keinen Fall weniger als bei ihrem bisherigen Arbeitgeber in der Lohntüte haben", sagt Drechsler. Er macht deutlich, dass die Gespräche zur Übernahme bis zum Ende des Monats zum Abschluss gebracht werden sollen.



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