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Moderne Rettungswache in Glauchau endlich in Betrieb

Neubau Herzstück ist die neue Fahrzeughalle

Glauchau. 

Glauchau. Für die Mitarbeiter, die sich im DRK-Kreisverband um den Rettungsdienst kümmern, haben sich die Arbeitsbedingungen verbessert. Sie sind vor wenigen Wochen in eine neue und moderne Rettungswache umgezogen. Der Neubau, der rund drei Millionen Euro gekostet hat, befindet sich im Gewerbegebiet Nordwest in Glauchau. Die offizielle Übergabe ist am 28. August geplant.

Dauerhafte Stabilisierung des Rettungsdienstes fördern

In der Vergangenheit befanden sich die Arbeitsplätze der Rettungsdienst-Mitarbeiter noch an zwei verschiedenen Standorten - an der Plantagenstraße in Glauchau und im ehemaligen Krankenhaus in Meerane. Der Neubau entstand nun (fast) in der Mitte. "Auch im Rettungsdienst werden jetzt und in Zukunft gute Fachkräfte gebraucht. Die Leistungserbringer im Rettungsdienst stehen somit im Konkurrenzkampf um die besten Fachkräfte. Als Aufgabenträger für den Rettungsdienst möchten wir daher sehr gute räumliche Arbeitsbedingungen schaffen und somit unseren Beitrag für die dauerhafte Stabilisierung des Rettungsdienstes beitragen und die wichtige und verantwortungsvolle Tätigkeit der Mitarbeiter angemessen würdigen", sagt Jens Leistner, Geschäftsführer des Rettungszweckverbandes Südwestsachsen (RZV).

Stellfläche für 14 Fahrzeuge geschaffen

Der Neubau wurde unter Regie des RZV errichtet. Die neue Rettungswache entstand auf einer Fläche von 1669 Quadratmetern. Herzstück ist mit Sicherheit die neue Fahrzeughalle mit einer Größe von 776 Quadratmetern. Hier können 14 Fahrzeuge untergestellt werden. Dazu gehören drei Rettungstransportwagen, vier Krankentransportwagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug. Dazu kommen noch Reservefahrzeuge. Thermisch ist die Halle in zwei Bereiche geteilt: Die Fahrzeuge für die Notfallrettung werden bei einer Raumtemperatur von 15 Grad Celsius abgestellt, die restlichen Wagen und die Reservefahrzeuge bei einer Raumtemperatur von 5 Grad Celsius. Zudem entstanden noch drei weitere Nutzungseinheiten.

 

Die Mitarbeiter der Rettungswache können eine Fläche von 420 Quadratmetern nutzen - für Aufenthaltsräume, Apotheke und Büro. Der Sanitärbereich mit Duschen und Umkleideräumen erstreckt sich über eine Fläche von 341 Quadratmetern. Dabei gibt es eine Besonderheit. Der Bereich ist mit einer versetzbaren Wand ausgestattet, womit der Platzbedarf je nach der Anzahl von Frauen und Männern angepasst werden kann.

Notstromgenerator für den Ernstfall

Zudem ist eine Fläche von 162 Quadratmetern für die Notärzte entstanden. In einer Medieninformation, die zum Richtfest im Oktober 2018 verschickt wurde, verweisen die RZV-Verantwortlichen zudem auf weitere Besonderheiten. Der Neubau verfügt über einen Notstromgenerator zur Überbrückung von Stromausfällen, eine Luftwärmepumpe zur Unterstützung des Gas-Brennwertkessels, eine flächendeckende Fußbodenheizung auf niedrigem, energiesparenden Temperaturniveau und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Dazu entstand ein flächendeckend installiertes akustisches Einsatzalarmierungssystem.



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