Musik und gruselige Geschichten

Kultur Spuk-Nacht im Schumannhaus

Zwickau. 

Die jungen Gäste des Robert-Schumann-Hauses werden am 23. November sicher etwas das Gruseln lernen, welches durch die dazu passende Musik etwas "entschärft" wird. Selbst Robert Schumann soll in seinen Studentenjahren oft die neun Jahre jüngere Clara Wieck und ihre Geschwister mit auf sein Zimmer genommen und es verstanden haben, ihnen durch das Erzählen der abenteuerlichsten Spukgeschichten das Fürchten zu lernen. Bisweilen schloss er auch die Stubentür ab und erschien plötzlich, allgemeinen Schrecken verbreitend, bei dem unheimlichen Schein einer Spirituslampe als Gespenst. In der Gespensternacht im Robert-Schumann-Haus können interessierte Kinder zwischen acht und zwölf Jahren gruselige Gespenstergeschichten und Klaviermusik von Robert Schumann hören und erleben. Zwischen 18 und 22 Uhr werden so Stücke wie "Gespenstermärchen", "Fürchtenmachen" und "Geistervariationen" erklingen. Die Gespensternacht wird gemeinsam vom Robert-Schumann-Haus Zwickau und dem "Vor-Lesen"-Projekt des Förderstudios Literatur und des SOS-Mütterzentrums veranstaltet. Anmeldungen werden unter Tel. 0375 390250 entgegengenommen. Die teilnehmenden Kinder müssen im Anschluss an die Veranstaltung von ihren Eltern abgeholt werden.