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Neuer Gaststättenkalender wurde vorgestellt

Gaststätten Projekte des "Halt" erinnert an die Kneipengeschichte

Hohenstein-Ernstthal/Langenchursdorf. 

Die Gaststättenkalender, die vom Beratungszentrum für Soziales "Halt" herausgegeben werden, sind mittlerweile ein echter Dauerbrenner. In verschiedenen Orten wird mit ihnen der Vergleich von ehemaligen und heutigen Gaststätten möglich. Für Callenberg wurde jetzt der zweite Kalender vorgestellt, der im Jahr 2023 mit in die verschiedenen Ortsteile nimmt.

 

Viele ehemalige Gasthöfe werden inzwischen anderweitig genutzt

Etliche der präsentierten Gasthäuser haben heute eine ganze andere Nutzung, doch die Gaststätte "Zur Erholung" am Berg zwischen Langenchursdorf und Waldenburg gibt es bis heute. Geöffnet ist aber nur für kleine Gesellschaften und Gruppen, denn Inhaberin Rena Weber ist mittlerweile 77 Jahre alt. Auch einen kleinen Tante-Emma-Laden betreibt sie noch. "Solange die Gesundheit mitspielt, mache ich das weiter", sagt die Langenchursdorferin, in viele Episoden aus den vergangenen Jahrzehnten in der kleinen Gaststätte erzählen kann. Der guten alten Zeit mit Stammtischrunden und Geselligkeit trauert sie da schon ein wenig hinterher.

 

Ideen für das kommende Jahr existieren bereits

Insgesamt gab es allein in Langenchursdorf einst elf Kneipen. Der Kalender widmet sich aber allen Ortsteilen und soll nicht der Letzte sein. Schon jetzt gibt es Ideen fürs nächste Jahr. Dafür werden vor allem noch Fotos von früheren Lokalen aus Falken gesucht. Der vorliegende Kalender, bei dessen Produktion wieder René Ilausky aus dem "Halt" die Regie hatte, kostet 10 Euro und ist bei Rena Weber sowie in der "Alten Schule" in Callenberg, in Maschers Einkaufsmarkt in Falken sowie in der Gemeindeverwaltung erhältlich.

 

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