Nicht nur haarige Herausforderungen im Salon

Friseure Viele Maßnahmen sind jetzt nötig

Meerane/Hohenstein-E. 

Meerane/Hohenstein-E. Nach sechswöchiger Schließzeit durften mittlerweile auch die Friseursalons der Region wieder öffnen.

Das sorgt bei Peggy Polster, Inhaberin von Top Haar in Meerane und Glauchau, für Erleichterung. Ihr Team ist insgesamt zwölf Mitarbeiter stark. "Für sie gab es Kurzarbeit Null. Zum Glück hat das alles relativ unkompliziert funktioniert", sagt die Chefin. Viel lieber ist ihr und den Angestellten natürlich, dass sie sich jetzt wieder um die Haare ihrer Kunden kümmern dürfen.

"Wir haben umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen", erklärt Peggy Polster. Dazu gehören unter anderem Trennwände zwischen den Becken für die Haarwäsche, eine Schutzwand auf der Theke sowie der obligatorische Mund-Nasen-Schutz für Mitarbeiter und Kunden. "Einen Mund-Nasen-Schutz kann man bei uns auch kaufen", sagt Peggy Polster, die außerdem für Sitzgelegenheiten vor dem Geschäft gesorgt hat. Denn Kunden dürfen derzeit ja nicht direkt im Salon warten.

Terminvereinbarungen dienen vor allem der Nachverfolgung

Während vor der Krise keine Terminvereinbarungen nötig waren, müssen sie nun erfolgen. Das soll vor allem der Nachverfolgbarkeit dienen, falls es doch wieder zum Auftreten von Infektionen kommt. Termine gibt es aber sehr zeitnah, meist schon am nächsten Tag. Deshalb wurden die Öffnungszeiten verlängert. In Sachen Ausbildung läuft es weitgehend normal weiter. Eine neue Auszubildende wird dieses Jahr starten, weitere Verstärkung wird gesucht.

Auch bei "Conny Well" in Hohenstein-Ernstthal wird wieder gearbeitet, sogar mit besonderer Ausrüstung. "Die Schutzvisiere habe ich selbst gebaut, weil die Preise im Handel schon ziemlich extrem sind", sagt Inhaberin Cornelia Esche, die ebenfalls hofft, dass sich die Lage weiter normalisiert.

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