Pfarrerin kümmert sich um drei Kirchengemeinden

Kirche Gartenbank erhält Ulrike Lange als symbolisches Geschenk

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Ulrike Lange freut sich über die Gartenbank. Foto: Andreas Kretschel

Glauchau. Die neue Pfarrerin Ulrike Lange hat es sich - zumindest für den Fotografen - schon einmal auf der Gartenbank bequem gemacht. Dabei handelt es sich um ein gemeinsames Geschenk zur Ordination von den Vorständen der drei Kirchgemeinden, die künftig von der 45-Jährigen betreut werden.

Zeit für sich

"Ich verstehe die Gartenbank auch als symbolisches Zeichen: Man soll sich auch mal Zeit für sich nehmen und eine Pause einlegen", sagt Ulrike Lange. Sie wird - gemeinsam mit ihrer Familie - im Frühjahr einen passenden Platz im Außenbereich des Pfarrhauses in Dennheritz für die Gartenbank finden.

Für über 1500 Mitglieder verantwortlich

Auf Ulrike Lange kommt viel Arbeit zu. Sie kümmert sich als Pfarrerin künftig um drei Kirchgemeinden mit sechs Kirchen und rund 1500 Mitgliedern. Das Gebiet erstreckt sich von Dennheritz und Niederschindmaas über Gesau und Jerisau bis nach Weidensdorf und Remse. Die Pfarrstelle ist seit einem Jahr, als Vorgänger Matthias Franke in den Ruhestand gegangen war, nicht besetzt. Die Zusammenarbeit zwischen den drei Kirchgemeinden soll in den nächsten Jahren intensiviert werden. "Die Ordination in der Kirche in Gesau war auf jeden Fall ein gelungener Anfang", schätzt Ulrike Lange ein. Das soll aus ihrer Sicht bei Gemeindefesten und Gemeindeausfahrten fortgesetzt werden.

Familie Lange wurde herzlich empfangen

Zur Familie der neuen Pfarrerin gehören ihr Mann Sören Lange, der Jugendpfarrer in Zwickau ist, und vier Kinder zwischen 8 und 20 Jahren. Im Februar ist die Familie - mit Ausnahme des ältesten Sohnes - in das Pfarrhaus in Dennheritz eingezogen. Nach dem Umzug klopften auch schon etliche Mitglieder aus den Kirchgemeinden an die Tür. "Wir freuen uns, dass wir mit offenen Armen empfangen werden", sagt Ulrike Lange, die ihr Theologie-Studium in Leipzig und Tübingen absolviert hat.

Im Anschluss galt ihr Hauptaugenmerk der Familie. Nach dem Vikariat war sie zuletzt als Gemeindepädagogin in Reinsdorf tätig und übernimmt nun erstmals eine eigene Pfarrstelle.