Platz bleibt eine Baustelle

Umgestaltung Arbeiten dauern bis Ende des Jahres

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Der Vorplatz ist momentan noch eine Riesen-Baustelle. Foto: Frenzel

Crimmitschau. Der Blick aus der Vogelperspektive macht es deutlich: In diesen Tagen nimmt der Bahnhofsvorplatz, der umgestaltet wird, langsam Gestalt an. Hier entstehen 25 Parkplätze und neue Fahrspuren mit einer aufgehellten Asphalt-Oberfläche. Für die Aufwertung des 2000 Quadratmeter großen Areals gibt die Stadt rund 434.000 Euro aus.

Oberbürgermeister Holm Günther (Für Crimmitschau) hat zur Sitzung des Stadtrates vor wenigen Tagen über den Stand auf der Baustelle informiert. Demnach ist die Hauptleitung für die Entwässerung verlegt und die Aufnahme des alten Pflasterbelages abgeschlossen. Im nördlichen Bereich der Fläche wurde mit dem Gehwegbau begonnen. Wenn es die Witterung zulässt, soll die Fertigstellung bis zum Ende des Jahres erfolgen.

Solange müssen Bürger, die zum Bahnhof wollen, noch mit Behinderungen leben. Die Bushaltestellen, die sich normalerweise vor dem Bahnhof befinden, wurden an die Fabrikstraße verlegt. "Von dort besteht, zwischen Feuerwehr und Polizeirevier, eine fußläufige und weitestgehend behindertengerechte Verbindung zu den Bahnsteigen. Diese wurde entsprechend hergerichtet und auch beleuchtet", sagt Rathaussprecherin Uta Pleißner. Zusätzlich stehen die Zugänge über die Ritterstraße und die Poststraße uneingeschränkt zur Verfügung.

Eine Nutzung der Flächen im Bereich des Nordverbinders, der sich auf der anderen Seite der Bahnstrecke befindet, hat die Stadtverwaltung ausgeschlossen. Die Fläche ist im Besitz der Bahn. "Die Abfahrt von diesem Gelände ist problematisch. Eine Genehmigung zur Nutzung der Fläche und des Zugangs zum Bahnsteig wäre innerhalb der uns zur Verfügung stehenden Vorbereitungszeit nicht zu erwirken gewesen", sagt Pleißner.