Preisträger gehen auf Entdeckungstour

Bildung Landesprogramm "LernStadtMuseum" fand in Zwickau statt

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Sächsische Schüler im August Horch Museum Zwickau. Foto: msz/Alfredo Randazzo

Zwickau. Knapp 100 Schüler sowie deren Lehrer aus verschiedenen Teilen Sachsens erkundeten in der vergangenen Woche die Museen der Stadt Zwickau. Sie alle sind Preisträger des Landesprogramms "LernStadtMuseum". Bestandteil des Preises ist immer auch ein Bildungstag zum Kennenlernen von Museen außerhalb des Heimatortes.

Museen sind wichtig auf dem Weg zu kultureller Teilhabe

Zu den Museen, die in diesem Jahr den Schülern ein interessantes und abwechslungsreiches Programm bieten, gehören in Zwickau neben dem Horch-Museum die Kunstsammlungen Zwickau, das Museum Priesterhäuser, die Galerie am Domhof und das Robert-Schumann-Haus. Den zentralen Anlaufpunkt in der Automobilstadt für die Gäste bildete das August-Horch-Museum. Hier erfolgte auch die Begrüßung und Einführung.

Bernd Göpfert vom Museum führte die Gruppe in bewährter Weise durch das Haus und informierte über die Entwicklung des Automobilwesens in Sachsen und in der Muldestadt. "Die Teilnehmer des Rundganges zeigten sich sehr interessiert und stellten viele Fragen", freute sich Annett Kannhäuser vom Museum. "Museen sind ein wichtiger Partner für Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zu kultureller Teilhabe", erklärte Kultusministerin Brunhild Kurth.

Kreative Prozesse sollen unterstützt werden

"Das Lernen außerhalb des Klassenzimmers baut eine Brücke zwischen Theorie und Praxis. In Zwickau sahen die Kinder und Jugendlichen einmal mehr, wie spannend kulturelle Angebote sein können." "LernStadtMuseum" ist ein gemeinsames Projekt des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen.

Seit 2007 werden mit dem Programm kooperative Lernprozesse, bei denen Schulen, Kindertageseinrichtungen und Museen gemeinsam eine Projektidee realisieren, unterstützt. Jährlich wird eine andere Stadt und ein anderes Thema in den Fokus gerückt.