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Corona-News

Schloss Blankenhain wird saniert: Brandschutz steht im Fokus

Sanierung das 300 Jahre alte Gebäude erstrahlt bald in neuem Glanz

Blankenhain. 

Blankenhain. Durch die aktuellen Bestimmungen zum Thema Corona ist im Deutschen Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain die aktuelle Saison vorzeitig zu Ende gegangen. Trotzdem herrscht im Schloss Hochbetrieb. Dort sind nämlich Handwerker vieler Zünfte im Einsatz, um das über 300 Jahre alte Gebäude für die Zukunft fit zu machen. Einen großen Teil der umfassenden Sanierung in den einzelnen Etagen des Schlosses nimmt dabei der Brandschutz ein. In der Wohnetage beispielsweise sind zu den Treppen in den beiden Türmen bereits die notwendigen Brandschutztüren installiert.

Die Sanierungen boten die ein- oder andere Überraschung

Im bisher für die Besucher des Museums unzugänglichen Nordturm wurden in der vergangenen Woche die Stufen "hergerichtet", in den Räumen besagter Wohnetage haben Fußbodenleger aus Aue das Sagen. Während Phillip Jerzewski sich in einem Nebenraum mit der Reparatur des vorhandenen Parketts beschäftigte, war sein Kollege Andreas Großer in einem der beiden Kinderzimmer bei der Versiegelung des aufgearbeiteten Fußbodenbelages. Auf dem Schlossbalkon installierte Dachdecker Dieter Jahn eine neue Pappe. Und eine Etage höher kümmerte sich Maler Frank Schröder aus Mylau um die Farbe an den dortigen Türen und Wänden. "Es gab bei den Arbeiten zwar schon einige Überraschungen, aber die Sanierung sind eigentlich im Zeitplan", freut sich Museumschef Jürgen Knauss, der das Schloss im kommenden Jahr zum Doppeljubiläum des Museums für die Besucher wieder öffnen will.



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