So war das Zwickauer Wundsymposium

Jubiläum Anregungen und Hilfen für den beruflichen Alltag

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Zahlreiche Besucher interessierten sich für die Industrieausstellung. Foto: Alippi

Zwickau. In der Westsächsischen Hochschule am Scheffelberg fand am 2. Dezember das 10. Zwickauer Wundsymposiums statt. Die Organisatoren des Wundnetzes Zwickau, des Sanitätshauses Alippi sowie der IHK Zwickau hatten für die reichlich 250 Besucher ein kurzweiliges und doch wissensreiches Programm auf die Beine gestellt.

Industrieausstellung in den Pausen besuchen

Nach der Begrüßung durch die Leiterin des Wundnetzes Zwickau, Annett Cyliax, gelang mit der ersten Referentin Elke Derichs aus dem Klinikum St. Georg in Leipzig, gleich ein unterhaltsamer Einstieg. In alter Schwesterntracht moderierte sie ihren Rückblick auf vergangene Zeiten des Wundmanagements und die Entwicklung des Berufsbildes der "Krankenschwester".

Gefolgt von Dr. Frank Lüninghake aus dem Heinrich-Braun-Klinikum Zwickau, welcher über plastisch-chirurgische Deckungsmöglichkeiten beim diabetischen Fuß sprach. Bei den weiteren Vorträgen befassten sich Veronica Gerber von der ICW e. V. und die Wundtherapeutin Claudia Krätschmer aus der Paracelsus-Klinik in Zwickau mit Themen der Patientenmotivation und der alltäglich benötigten Wunddokumentation.

Die Teilnehmer hatten in zwei großen Pausen zwischen den Vorträgen die Gelegenheit, die umfangreiche Industrieausstellung zu besuchen und mit den Herstellern ins Gespräch zu kommen. So wurden die theoretischen Inhalte gleich praktisch untermauert und es konnten Anregungen und Hilfen für den beruflichen Alltag mitgenommen werden.

Für den abschließenden Vortrag konnte Dr. Alexander Risse aus dem Klinikum Dortmund gewonnen werden. Er schlug in einem zweistündigen Vortrag den Bogen von der Leitlinie über Markerläsionen bis hin zur Anthropologie