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Sommer bringt Freud und Leid

Wetter Hitze und Trockenheit machen der Region zu schaffen

Westsachsen. 

Westsachsen. Das gegenwärtige Wetter ist ganz nach dem Geschmack von Sonnenanbetern, Wasserratten und Getränkehändlern. Kaum ein Wölkchen zeigt sich am Himmel und wenn daraus doch mal ein paar Tröpfchen fallen, ist das wie der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein.

"Ich freue mich zwar über das herrliche und lange währende Sommerwetter. Auf der anderen Seite sieht es in meinem Garten katastrophal aus. Gießen ist ein fast schon sinnloses Unterfangen, weil das Wasser nicht in den Boden sickern und bis zu den Wurzeln der Pflanzen vordringen kann", sagte Hans Meier aus Zwickau. Kleingärtnerin Edith Schiewe versucht trotzdem durch regelmäßiges Gießen ihre grüne Oase in der Zwickauer Kleingartenanlage "Am Fuchsgraben" zu erhalten. "Es wäre schade, wenn die Pflanze vertrocknen. Also bekommen sie immer wieder etwas Wasser. Ich hoffe, das hilft bis zum nächsten Regen", sagte die passionierte Gartenfreundin.

Landwirte fürchten um ihre Ernte

Auch vielen Landwirten bereitet die anhaltende Trockenheit erhebliches Kopfzerbrechen. Sie müssen dadurch Einbußen bei der Ernte befürchten. Und je länger der ersehnte Regen ausbleibt, umso mehr steigt in der Region auch das Risiko eines Waldbrandes. Um Kreis herrschte die Waldbrandwarnstufe 4, was hohe Gefahr bedeutet. Ines Bimberg, Pressesprecherin des Forstbezirkes Plauen, mahnt zur Vorsicht. "Rauchen oder der Umgang mit offenem Feuer ist laut Waldgesetz ohnehin verboten.

Es lauern aber auch noch andere Gefahren, die die Leute bedenken sollten. Etwa heiße Auspuffanlagen von am Waldrand über trockenem Gras abgestellten Autos." Der mangelnde Niederschlag zeigt aber auch an anderen Stellen seine Auswirkungen. So führen viele Bäche kaum noch Wasser. Und auch der Drei-Linden-Brunnen in Ebersbrunn, der als Quelle der Pleiße gilt, ist versiegt.



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