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Swiftfüchse im Tierpark Limbach-Oberfrohna

Neuzugang Besondere Füchse beziehen ihr Domizil in Limbach

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Ferienzeit ist Tierparkzeit: Jetzt haben viele Familien wieder ausführlich Gelegenheit, bei Flamingo, Pinguin und Co. vorbeizuschauen. Dabei gibt es seit wenigen Tagen etwas ganz Besonderes zu entdecken: In "Klein-Arizona" sind zwei weibliche Swiftfüchse, die zweitkleinsten Vertreter der Fuchsfamilie und die kleinsten Amerikas, angekommen. "Sie bringen nur etwa 2 Kilo auf die Waage", informierte Klaus Eulenberger. "Der vormalige Besitzer aus dem Allgäu hat sie dem Amerika-Tierpark als Geschenk selbst überbracht, weil er meint, sie würden unbedingt in unseren Themenpark gehören."

In Limbach leben nun die einzigen fortpflanzungsfähigen Tiere ihrer Art in Europa. In der Wildbahn sind sie im mittleren Westen der USA zuhause, wo sie die Prärien von New-Mexiko bis an die kanadische Grenze bewohnen. Sie leben in selbst gegrabenen Bauen, wo sie die heiße Tageszeit verbringen und ihren Nachwuchs aufziehen. Auf der Flucht erreichen sie Geschwindigkeiten von 50 bis 60 km/h und zählen damit zu den schnellsten Säugetieren, was ihnen auch den Namen "Prärierunner" (Prärieflitzer) eingebracht hat. Diese Eigenschaft ist sicher wichtigstes Element ihrer Überlebensstrategie. 1983 wäre die Art fast ausgestorben, ein Wiederansiedlungsprogramm hat sie aber vorerst erhalten können.

Die Wildbestände gelten aber weiter als gefährdet, und ihr Überleben hängt sehr von der Zahl ihrer wichtigsten Beutetiere, den Präriehunden, ab. Auch deren Zahl geht in der Natur aus den verschiedensten Gründen immer mehr zurück.



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