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Tipp für Spaziergänge in Limbach-Oberfrohna

Kunstguss Neue Figuren im Schlosspark zu sehen

Limbach-Oberfrohna/Wolkenburg. 

Limbach-Oberfrohna/Wolkenburg. Es sind schwierige Zeiten: Die Sonne strahlt, und trotz der eisigen Temperaturen möchte man freie Zeit gern in der Natur verbringen. Nach aktueller Lage sind Spaziergänge im kleinen Familienkreis oder allein noch möglich.

Ein lohnendes Ziel dafür ist der Park rund um Schloss Wolkenburg. Ursprünglich im englischen Stil angelegt, sollte er "freie Natur" suggerieren, in der trotzdem alles an seinem angestammten Platz ist. Aus der Zeit Detlef Carl Graf von Einsiedels (1737 bis 1810) künden noch die beiden verfallenen Brunnenanlagen und Gedenksteine. Besonders lohnenswert ist ein Rundgang hoch über der Zwickauer Mulde aber auch wegen der Eisenkunstgüsse, die ebenfalls auf den Graf zurückgehen: "Er hatte 1776 die Hüttenwerke in Lauchhammer geerbt und holte nun Bildhauer, die in der Lage waren, Formen nach dem damaligen Geschmack herzustellen", informierte Museumsleiterin Barbara Wiegand-Stempel. Als bis ins Jahr 1800 der Schlossumbau im vollen Umfang lief, entstanden auch viele der heute nachgefertigten Figuren. Aus Vorlagen antiker Zeiten entstanden seinerzeit Eisenkunstgüsse, die in Europa einmalig in dieser Zusammenstellung in einem Park waren und es zumindest in Sachsen auch heute noch sind. Hieß es früher vom Denkmalschutz noch: "Die Originale bleiben im Freien", so sind inzwischen über Förderprogramme und jahrelangen unermüdlichen Einsatz des Fördervereins Kopien für künftige Generationen entstanden.

Neben sechs Figuren im Park kann man auch einen Kandelaber und eine Vase bewundern. Erst kürzlich wurden der "Lygische Apoll" und die "Wolkenburger Flora" wieder aufgestellt. Bis zum Sommer soll auch die Büste des Grafen neu gegossen werden. Zwei weitere Figuren flankieren die Schlosstreppe. Auch an der Neuen Kirche sind Reliefs aus Lauchhammer zu bewundern.